Schock in gran canaria: lakovic muss gehen!
Ein jähes Ende für Jaka Lakovic beim CB Gran Canaria: Nach der deutlichen Niederlage gegen San Pablo Burgos (95-109) und dem Abstiegskampf in der ACB Liga steht der slowenische Coach vor dem Aus. Die Inselstädter befinden sich in einer Krise, die tiefer geht als die aktuellen Ergebnisse vermuten lassen.
Entlassung nach verpassten chancen
Die Entscheidung des Vereins fiel angesichts einer desaströsen Bilanz von 7-18 und der Nähe zur Abstiegszone. Obwohl Lakovic betonte, er habe noch die Kraft, die Situation zu wenden, waren die jüngsten Leistungen nicht zu übersehen. Die frühe Elimination aus der Basketball Champions League und eine Serie von sechs Niederlagen in den letzten sieben Spielen – nur zwei Siege aus 13 Partien im Jahr 2024 – beschleunigten den Prozess. Der Druck von den Rängen wurde unerträglich und offenbarte eine tiefe Unzufriedenheit im Umfeld des Teams.
Die sportliche Misere wurde durch eine Reihe von Problemen noch verschärft: Neuzugänge, die sich nicht integrieren konnten, ein fehlendes Energie im Umkleideraum und das Scheitern aller Saisonziele. Der ehrgeizige Plan, in mehreren Wettbewerben mitzuspielen, ist geplatzt, und nun steht einzig der Verbleib in der Liga auf dem Spiel. Der Wechsel von der EuroCup zur BCL brachte ebenfalls keine Wende, sondern bestätigte die fehlende Konstanz.
Néstor García, ein argentinischer Coach, gilt als der wahrscheinlichste Nachfolger auf der Bank. Bis dahin wird der Trainer Víctor García die Verantwortung übernehmen. Ein Umbruch steht bevor.

Lakovic' vermächtnis: mehr als nur zahlen
Trotz des bitteren Endes darf man Lakovic' Leistung in Gran Canaria nicht vergessen. In seinen vier Saisons leitete er 213 offizielle Spiele, gewann sensationell die EuroCup – den größten Titel in der Vereinsgeschichte – und erreichte einen weiteren Kontinentalfinal. Seine methodische Arbeitsweise und seine Fähigkeit, das Team in der europäischen Elite zu etablieren, machen ihn zu einem der wichtigsten Trainer in der Geschichte des Vereins. Die Erfolge sprechen für sich, doch die aktuelle Situation zwang den Verein zu dieser drastischen Maßnahme.
Die Entscheidung ist hart, aber notwendig. Die Fans sehnen sich nach Stabilität und Erfolg, und die Verantwortlichen hoffen, mit einem neuen Trainerteam diesen Wunsch erfüllen zu können. Die Zukunft des CB Gran Canaria ist ungewiss, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: 7 Siege und 18 Niederlagen – ein erschreckender Beweis für die tiefe Krise, in der sich der Verein befindet. Der Druck auf die neuen Verantwortlichen wird enorm sein.
