Schnee und zusammenhalt: wie der sv drochtersen/assel die wintervorbereitung gemeistert hat
- Schwierige bedingungen, starker teamgeist: die vorbereitung der sv drochtersen/assel
- Eingeschränkter trainingsbetrieb und spielausfälle
- Alternativen zum regulären training
- Gemeinsame zeit im elbstrand resort
- Eigeninitiative auf dem trainingsgelände
- Blick nach vorn: ziele für die rückrunde
- Nächste herausforderungen und ausblick
Schwierige bedingungen, starker teamgeist: die vorbereitung der sv drochtersen/assel
Zentimeterhoher Schnee, eisige Temperaturen und vereiste Plätze – die Wintervorbereitung des SV Drochtersen/Assel verlief alles andere als nach Plan. Doch statt Frustration hat die ungewöhnliche Situation das Team enger zusammengeschweißt. Die Kehdinger Region litt unter extremen Wetterbedingungen, die den Trainingsbetrieb erheblich beeinträchtigten und sogar zu Spielabsagen führten.
Eingeschränkter trainingsbetrieb und spielausfälle
Bereits am geplanten Trainingsstart am 14. Januar 2026 war der Kunstrasen der D/Arena mit Schnee bedeckt. Zahlreiche Testspiele mussten kurzfristig abgesagt werden, und auch der reguläre Pflichtspielbetrieb war betroffen. Das Spiel des 23. Spieltags gegen den HSC Hannover wurde frühzeitig verschoben. Die fehlende Spielfreude und die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten stellten den Cheftrainer Oliver Ioannou vor große Herausforderungen.

Alternativen zum regulären training
Trotz der widrigen Umstände
suchte das Team nach Alternativen. “Wir konnten viel im Athletikbereich trainieren”, erklärte Ioannou. Intensive Einheiten in der Soccerhalle wurden durch Schwimmtraining und Tae Bo ergänzt. Der Fokus lag darauf, die Fitness zu erhalten und die Spieler bei Laune zu halten, auch wenn die Spielpraxis zu kurz kam. Ein wichtiger Erfolg war der 7:0-Sieg im einzigen bisherigen Testspiel gegen Dassendorf.
Gemeinsame zeit im elbstrand resort
Anfang Februar bezog das Team für einige Tage Quartier im Elbstrand Resort auf Krautsand. Neben den Trainingseinheiten standen gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm, wie der Besuch eines Bundesliga-Handballspiels der Buxtehuder SV-Damen. Diese gemeinsamen Erlebnisse stärkten den Teamgeist und förderten den Zusammenhalt.

Eigeninitiative auf dem trainingsgelände
Ein besonders prägendes Bild war der Einsatz der Spieler auf dem eigenen Trainingsgelände. Sie packten selbst die Schaufeln und befreiten den Platz vom Schnee, um überhaupt trainieren zu können. “Wir haben selber die Schaufel in die Hand genommen, Schnee geschippt und darauf gespielt. Das war gut und wichtig”, so Ioannou. Diese Eigeninitiative symbolisierte den starken Willen des Teams, sich den Herausforderungen zu stellen.
Blick nach vorn: ziele für die rückrunde
Trotz der schwierigen Vorbereitung blickt Oliver Ioannou optimistisch in die Zukunft. Er sieht sein Team “auf der Höhe” und betont den starken Zusammenhalt. Der SV Drochtersen/Assel befindet sich in der Verfolgerrolle und ist “heiß auf jedes Spiel, auf jeden Sieg”. Ein besonderes Highlight ist das bevorstehende Pokal-Halbfinale in Oldenburg. Das Team ist motiviert, anzugreifen und die sportlichen Ziele zu erreichen.
Nächste herausforderungen und ausblick
Die Hoffnung richtet sich nun auf ein weiteres Testspiel gegen St. Pauli II, sofern das Wetter mitspielt. Der Winter hat vieles erschwert, aber möglicherweise auch etwas geschärft: den Zusammenhalt und den Willen, zu jagen und anzugreifen. Die Mannschaft ist bereit, die Herausforderungen der Rückrunde anzunehmen und an die Erfolge aus der Hinrunde anzuknüpfen.
