Schnäppchen-alarm: drei mittelfeldspieler, die den seria-a-fantasy-tag 29 sprengen

Die 28. Runde ist gerade erst gelutscht, schon klopft der nächste Fantasy-Schlag an. Wer am 29. Spieltag nicht wieder den Saldo versenken will, muss jetzt zuschlagen – mit Preisen, die selbst ein Stadionwurstverkäufer neidisch machen würden.

Warum gerade diese drei?

Die Antwort liegt in den Statistiken, aber auch im Magengrummeln der Trainer. Junior Messias etwa kostet nur 26 Credits, war dreimal in den letzten sieben Spielen der Serie A erfolgreich und darf gegen Hellas Verona erstmals seit Ewigkeiten zweimal nacheinander von Beginn an ran. Daniele De Rossi setzt auf ihn wie auf einen Letzten, der plötzlich doch wieder Retter sein kann. Rückkehrer sind gefährlich – vor allem, wenn sie Strafstöße schieben dürfen.

Daniel Maldini ist billiger: 19 Credits für einen Falsch-Neun, den Sarri nach eigenem Gusto tanzen lässt. Das Juve-Gen schläft nie, und gegen den alten Klub Milan könnte der 22-Jährige die perfekte Drehbuch-Bösewichte-Rolle übernehmen. Er traf schon gegen Sassuolo, er traf gegen die Statistik – warum nicht auch gegen die eigene Vergangenheit?

Billigstes Juwel: Billy Gilmour. Elf Credits, ein Lobotka-Ausfall, ein Neapel, das ohne Regisseur dasteht. Conte liebt seine vertikale Version des Schotten, der in jeder seiner bisherigen Partien nur einmal unter der Wäschelinie landete. Gegen Lecce, drei Siege aus den letzten fünf Spielen, wird er das Tempo bestimmen – und wenn er trifft, lachen nur die, die ihn schon vorher hatten.

So geht man mit dem geld um

So geht man mit dem geld um

Die Rechnung ist simpel: Wer statt 40-Credits-Stars auf diese drei setzt, spart locker 60 Punkte Budget. Die Restsumme steckt man in Abwehr oder Angriff, wo gerade die Spitzenvereine sich gegenseitig die Punkte abjagen – Inter gegen Atalanta, Como gegen Roma, Lazio gegen Milan. Drei Duelle, drei potentielle Torfeste. Der Trick: früh zuschlagen, bevor die Preise am Freitagabend beim Auftakt Torino–Parma wieder nach oben schnellen.

Der 29. Spieltag beginnt am 14. März um 20.45 Uhr mit eben jenem Duell der Tabellennachbarn, endet am Montag mit Cremonese–Fiorentina. Dazwischen liegen 48 Stunden voller Tore, Tränen und Transfermarkt-Träumen. Wer jetzt nicht handelt, muss später mit den teuren Resten vorlieb nehmen – und das ist im Frühjahr kein Spaß.

Serie A lebt von kleinen Geschichten. Messias, der Wiedergänger. Maldini, der Familienverräter. Gilmour, der Schotte unter Vulkanen. Drei Namen, drei Chancen, ein Budget. Die Uhr tickt – und die Liga wartet nicht auf Zauderer.