Schmid-poker: wechselt werder-star zurück zu den wurzeln?
Romano Schmid, Leistungsträger beim SV Werder Bremen, hat erneut die Seiten gewechselt – und zwar im Beraterbereich. Ein Wechsel, der Fragen aufwirft: Welche Signale sendet der 26-Jährige damit an die Grün-Weißen und welche Auswirkungen hat das auf seine Zukunft an der Weser?

Ein ewiger wirbelwind auf dem platz, ein unruhiger geist daneben
Schmid gehört seit Jahren zu den Schlüsselspielern in Bremen. Unter Ole Werner, Horst Steffen und nun Daniel Thioune war er stets eine feste Größe im Mittelfeld, immer wieder für wichtige Impulse und Treffer gut. Seine 2472 Einsatzminuten in dieser Saison unterstreichen seine Bedeutung für das Team. Zwei Tore und sieben Vorlagen bestätigen zudem, dass er auch in der Scorerliste zu den Top-Performern gehört. Doch trotz seiner unbestrittenen Qualitäten steht Schmid seit einiger Zeit im Fokus von Spekulationen über einen möglichen Abgang.
Bereits im vergangenen Sommer stand ein Transfer zu einem englischen Premier League-Klub im Raum, sowohl Schmid als auch Werder hätten einem Wechsel offen gestanden. Die finanziellen Aspekte spielten dabei eine nicht unerhebliche Rolle, denn der Verein hätte durch einen Verkauf des talentierten Mittelfeldspielers beträchtliche Einnahmen erzielen können. Doch die passenden Angebote blieben aus – ein Muster, das sich in Schmids Karriere immer wiederholt.
Der Wechsel seiner Berateragentur ist dabei kein Einzelfall. Nachdem er sich im Januar 2025 von SEG getrennt hatte, vertraute er kurzzeitig Raphael Honigstein an, der über den Kontakt zu österreichischen Nationaltrainer Ralf Rangnick kam. Im Sommer folgte der Wechsel zur renommierten Agentur CAA Base, erneut mit dem Ziel, die Premier League in den Fokus zu rücken. Doch nun, überraschend, kehrt Schmid zu seinen Wurzeln zurück.
Was bedeutet dieser Schritt? Schmid hat sich entschieden, wieder von Thomas Böhm vertreten zu lassen, der ihn bereits 2019 bei seinem Wechsel von RB Salzburg nach Bremen begleitet hatte. Böhm, dessen Agentur
