Schmid auf der tribüne: vegas verpasst chance, anaheim schlägt zurück
Die NHL-Saison neigt sich zwar dem Ende zu, doch in Nordamerika ist noch lange nicht alles entschieden. Während die Vegas Golden Knights und die Anaheim Ducks in einer nervenaufreibenden Serie aufeinandertreffen, muss der Schweizer Goalie Akira Schmid weiterhin auf seine Chance warten – ein bitteres Schicksal für den erfahrenen Schlussmann.
Schmid im schatten von adin hill und carter hart
Die Situation für Schmid ist alles andere als rosig. Obwohl die Golden Knights in der zweiten Runde der Playoffs stehen, kommt der Schweizer Goalie seit März nicht mehr zum Einsatz. Mit Adin Hill und Carter Hart, die beide wieder fit sind, kämpft Schmid um die dritte Position im Tor – eine Position, die kaum Perspektiven für weitere Einsatzminuten bietet. Die Enttäuschung war ihm deutlich anzusehen, als er auch im zweiten Spiel gegen die Ducks von der Tribüne aus zusehen musste, wie seine Mannschaft mit 1:3 verlor.
Die Anaheim Ducks demonstrierten eine beeindruckende Leistung und hätten das erste Drittel bereits mit einer Führung beenden müssen. Mit 13 Schüssen auf das Tor gegenüber lediglich drei der Golden Knights war die Überlegenheit der Ducks offensichtlich. Erst im zweiten Drittel gelang es Beckett Sennecke, seine Farben in Führung zu bringen. Leo Carlsson und Jansen Harkins sorgten im weiteren Verlauf für einen deutlichen Ausgleich, während der späte Anschlusstreffer von Mark Stone sechs Sekunden vor Schluss zu spät kam. So steht es in der Serie nun ausgeglichen bei 1:1.

Sabres eiskalt gegen die canadiens
Parallel dazu lieferten die Buffalo Sabres eine beeindruckende Vorstellung gegen die Montreal Canadiens. Obwohl die Kanadier das Spielgeschehen dominierten und ein Chancenverhältnis von 28:16 aufwiesen, gerieten sie frühzeitig in Rückstand. Josh Doan brachte die Sabres bereits in der fünften Minute in Führung. Die Sabres nutzten ihre wenigen Gelegenheiten, insbesondere im Powerplay, eiskalt aus. Ryan McLeod erhöhte im Powerplay auf 2:0, bevor Nick Suzuki für die Canadiens immerhin noch vor der Pause einen Treffer erzielen konnte.
Auch im zweiten Drittel setzten die Sabres den Schwung fort und bauten ihre Führung durch Jordan Greenway und Bowen Byram im Powerplay auf 4:1 aus. Kirby Dachs’ Anschlusstreffer in der 37. Minute konnte lediglich die Ergebniscosmetik verbessern. Dank dieses Sieges führen die Sabres in der Serie nun mit 1:0 – ein deutliches Zeichen ihrer Dominanz.
Akira Schmid muss sich also gedulden und hoffen auf eine Chance, die ihm bisher verwehrt bleibt. Die NHL-Playoffs sind unberechenbar, und im Eishockey kann sich die Situation schnell ändern.
