Schlotterbecks titelanspruch: kovac bremst bvb-euphorie nach heidenheim-sieg

Dortmunds sieg über heidenheim wirft titeldiskussionen auf

Nach dem hart erkämpften 3:2-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag scheut sich Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund nicht, den Blick nach vorne zu richten und offen den Titel in der Fußball-Bundesliga ins Visier zu nehmen. Seine Aussage löste jedoch eine zurückhaltende Reaktion von Trainer Niko Kovac aus.

Kovac mahnt zur vorsicht

Kovac mahnt zur vorsicht

Niko Kovac zeigte sich nach dem Spiel zurückhaltend und wollte sich noch nicht zu Meisterschaftsambitionen äußern. Er betonte, dass der BVB zunächst an seiner Spielweise arbeiten müsse und sich auf das Verbessern konzentrieren sollte, bevor man über größere Ziele nachdenke. Die Leistung gegen Heidenheim sei nicht ideal gewesen.

Schlotterbecks kampfansage an den fc bayern

Im Gegensatz zu Kovac formulierte Nico Schlotterbeck unmissverständlich das Ziel, Meister zu werden. Er sandte zudem eine klare Botschaft an den FC Bayern München. Schlotterbeck deutete an, dass der FC Bayern möglicherweise beginnen könnte, seine eigene Position zu überdenken, insbesondere da der BVB die Bayern noch zu Hause empfängt. Gregor Kobel unterstützte die Aussage seines Teamkollegen voll und ganz.

Kehls kritik an der teamleistung

Sportdirektor Sebastian Kehl stimmte Kovac zu und kritisierte die Leistung der Mannschaft. Er forderte, dass der BVB besseren Fußball spiele und Spiele klarer gewinne, bevor man sich mit anderen Themen beschäftige. Es müsse an der gesamten Spielweise gearbeitet werden, um erfolgreich zu sein.

Der rückstand auf bayern schrumpft

Trotz des holprigen Auftritts gegen Heidenheim hat der BVB wertvolle Punkte geholt und den Rückstand auf den FC Bayern München auf sechs Punkte reduziert. Dies beflügelt die Hoffnung auf einen spannenden Titelkampf. Der Sieg war zwar glücklich, aber wichtig für die Moral des Teams.

Heidenheim fordert dortmund heraus

Das Spiel gegen Heidenheim zeigte, dass der BVB auch gegen vermeintlich schwächere Gegner kämpfen muss. Julian Niehues traf zweimal für Heidenheim, doch Serhou Guirassy konnte mit zwei Toren (einer per Elfmeter) kontern. Guirassy vergab allerdings auch einen weiteren Elfmeter. Die Dortmunder zeigten sich kämpferisch, aber noch nicht überzeugend.

Statistik und ausblick

Interessant ist der Vergleich mit der Saison 2011/2012, als der BVB unter Jürgen Klopp zuletzt Meister wurde. Damals hatte die Mannschaft am 20. Spieltag ebenfalls 45 Punkte. Diese Zahl könnte ein positives Zeichen für die laufende Saison sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Titelkampf weiterentwickelt und ob der BVB den Druck standhalten kann.

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