Schlotterbeck-poker: bvb hält an verlängerung fest!
Dortmund – Der Vertragspoker um Nationalspieler Nico Schlotterbeck beim BVB spitzt sich zu, doch Sportdirektor Lars Ricken schließt eine künstliche Deadline aus und kündigt weiterhin optimistisch an, dass eine Einigung erzielt werden kann. Die Fans dürfen also noch auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit hoffen.
Respektvoller dialog statt druckmittel
Im Poker um die Zukunft von Nico Schlotterbeck setzt der BVB auf ruhige Verhandlungen. „Das mit den Deadlines macht in manchen Fällen Sinn, in diesem aber nicht“, erklärte Ricken gegenüber Sport Bild. Stattdessen wolle man einen respektvollen und vertraulichen Umgang pflegen, um unnötigen Druck zu vermeiden. Die Gespräche zwischen Schlotterbeck, dem neuen Sportdirektor Ole Book und Ricken selbst verlaufen offenbar konstruktiv. Drei Optionen stehen dabei auf dem Tisch: Vertragsverlängerung, Verkauf im Sommer oder das Auslaufen des aktuellen Kontrakts – wobei letzteres von allen Beteiligten vermieden werden soll.

Book bringt frischen wind ins gespäch
Ole Book, der Sebastian Kehl als Sportdirektor ablöste, scheint seine Expertise bereits unter Beweis zu stellen. Ricken berichtet, dass Book Schlotterbeck seine Vorstellungen und seine Planung für den Kader detailliert erläutert habe. „Ole hat ihm erklärt, wie er tickt, was er für Ideen hat, wie er mit dem Kader plant und welche Vorteile wir Nico bieten“, so Ricken. Schlotterbecks Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, und die Zeichen stehen gut, dass er auch danach in Dortmund spielen wird.

Trennung von kehl: ein schwieriger prozess
Die Entscheidung, sich von Sebastian Kehl zu trennen, sei alles andere als leicht gefallen. „Das war ein Prozess“, gab Ricken zu. Offenbar gab es in der sportlichen Führungsebene unterschiedliche Meinungen über aktuelle Entwicklungen und strategische Fragen, was zu einer intensiven Diskussion führte. Schließlich einigte man sich darauf, einen Neuanfang zu wagen, der für beide Seiten von Vorteil sein sollte.

Kovac bleibt trainer – und das ist gut so!
Einen kühlen Kopf bewahrte Ricken, als er über die Zukunft von Trainer Niko Kovac sprach. „Absolut. Ohne ihn stünden wir nicht auf Platz zwei.“ Der Sportdirektor betonte, dass Kovac hervorragend in den Verein passe und einen wesentlichen Beitrag zum aktuellen Erfolg der Borussia Dortmund habe. Die Fans können sich also auf eine weitere Saison mit dem erfahrenen Coach freuen.
