Schlotterbeck-poker beim bvb: ricken packt aus!

Dortmund bangt um Nico Schlotterbeck. Der BVB-Verteidiger zögert mit seiner Vertragsverlängerung, und die Fans fragen sich: Geht der Leistungsträger im Sommer? Sportdirektor Lars Ricken hat nun in einem exklusiven Gespräch mit Sport BILD die Karten auf den Tisch gelegt – und enthüllt überraschende Details.

Die vergangenheit als vorbild: ricken und sein bekenntnis zum bvb

Die vergangenheit als vorbild: ricken und sein bekenntnis zum bvb

Ricken erinnert sich an seine eigene Zeit beim BVB: „Ich habe damals sogar Anfragen von den Bayern bekommen, aber ich war froh, in Dortmund zu bleiben. Wir waren damals die Nummer eins im deutschen Fußball, und ich habe mich mit dem BVB verbunden gefühlt.“ Ein klares Bekenntnis, das aktuell Anklang findet – oder eben nicht, wenn man auf Nico Schlotterbeck blickt.

Der Umgang mit dem Poker um Schlotterbecks Zukunft ist ein Balanceakt. Ricken betont: „Ich habe mit Nico einige Gespräche geführt. Es ist verständlich, dass er sich Zeit nimmt, um bestimmte Dinge zu reflektieren. Das ist bei einem Spieler seiner Klasse nicht ungewöhnlich.“ Lothar Matthäus forderte eine Deadline, doch Ricken kontert: „Künstlicher Druck bringt nichts. Wir bewegen uns im vereinbarten Rahmen und haben die Lage im Griff.“

Die finanzielle Lage des BVB ist ein weiterer Faktor. Wie viel Geld hat Book für den Sommer-Umbruch zur Verfügung? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen und Fans gleichermaßen. Ein Verkauf Schlotterbecks könnte eine lukrative Einnahmequelle darstellen, doch Ricken schließt dies nicht kategorisch aus: