Schlotterbeck vor bvb-dauerbrenner: millionen-deal mit hintertür

Nico Schlotterbeck steht am Scheideweg – und doch riecht es nach Verlängerung. Nach Sport1-Informationen neigt der Nationalverteidiger dazu, bei Borussia Dortmund bis 2027 oder 2028 zu unterschreiben. Die Klausel für 2027 bleibt dabei sein Joker.

Warum der verteidiger plötzlich doch bleiben will

Die Zahlen sind schonungslos offen: Aktuell verdient Schlotterbeck rund vier Millionen Euro brutto pro Jahr. Im neuen Kontrakt winken laut Klubkreisen bis zu sieben Millionen plus Boni – ein Sprung in die Top-Verdiener-Liga des BVB. Black-Yellow will ihn zum Gesicht machen, die Binde liegt bereit. Das Treffen am Montag war bereits der vierte Termin in drei Wochen. Signal: Beide Seiten haben Lust, das Puzzle zu lösen.

Doch die Ruhe ist trügerisch. Real Madrid beobachtet, Liverpool hat sich erkundigt. Die Ausstiegsklausel für 2027 ist kein Geschenk, sondern ein Druckventil. Schlotterbecks Berater wissen: Ein Topangebot nächsten Sommer löst die 60-Millionen-Freigabe aus. Der Spieler schwankt zwischen Heimatbonus und Champions-League-Ruf.

Intern schwört Sportdirektor Sebastian Kehl auf „Nicos Leader-Qualitäten“. Ex-Kapitäne wie Kehl und Matthäus haben ihm eingeredet, dass der Klub nur mit Identifikationsfiguren Titel holt. Schlotterbeck spürt die Machtverhältnisse – und die ewige Baustelle Abwehr, die seine Erfahrung braucht.

Der zeitplan tickt unbarmherzig

Der zeitplan tickt unbarmherzig

Bis zur EURO 2026 will der DFB-Verteidiger Klarheit. Löw-Nachfolger Julian Nagelsmann hat ihm signalisiert: „Wer auf der Bank sitzt, startet in Topform in die Vorrunde.“ Ein Wechselrisiko wäre kontraproduktiv. Deshalb die 2-plus-1-Konstruktion: zwei fixe Jahre, Option auf ein drittes, Klausel 2027. Keine Seite verliert das Gesicht.

Am 30. Juni läuft der aktuelle Kontrakt aus. Es bleiben 90 Tage, um Kreuz und quer zu unterschreiben. Wer zuerst blinkt, gewinnt. Schlotterbeck hat die Kugel – und den Stift – in der Hand.