Schleusener verabschiedet sich mit bitterem nachgeschmack: ksc verpasst ausgleichstreffer

Karlsruhe – Ein lachender und weinender Fabian Schleusener. Der Angreifer des Karlsruher SC traf zwar zum zwischenzeitlichen Ausgleich, doch am Ende stand eine 1:3-Heimniederlage gegen Hannover 96 auf der Tafel. Für den 34-Jährigen, der nach dieser Saison den Verein verlässt, eine bittere Premiere in seiner Abschiedstournee.

Die letzten spiele werden entscheidend

Die letzten spiele werden entscheidend

Schleusener, der in dieser Saison bereits zehn Tore erzielte, wirkte nach dem Spiel sichtlich enttäuscht. „Grundsätzlich ist Toreschießen immer ein schönes Gefühl“, sagte er im Sportschau-Interview, „aber ich hätte mir gewünscht, wir hätten die Punkte hier zuhause behalten.“ Kolja Oudenne und Daisuke Yokota sorgten mit ihren Toren für die Wende zugunsten der Gäste, die im Aufstiegsrennen weiter punkten mussten. Mustapha Bundu hatte die Niedersachsen früh in Führung gebracht.

Der KSC zeigte zwar eine mutige Leistung, doch die Abwehrwackeligkeiten und die mangelnde Durchschlagskraft im letzten Drittel ließen zu wünschen übrig. Trainer Christian Eichner sprach von einem „Unentschieden-Spiel“, das durch unglückliche Kleinigkeiten entschieden wurde. Die Saison der Badener ist damit gelaufen, und der Blick richtet sich nun auf die Zukunft.

Schleusener plant Urlaub und beruflich bleibt die Zukunft offen

„Erstmal geht’s in den Urlaub mit der Familie“, erklärte Schleusener. „Beruflich weiß ich noch nicht, wie es weitergeht. Ich fühle mich körperlich topfit, das hat man heute gesehen. Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft bringt.“ Mit 34 Jahren mag er zwar nicht mehr der Jüngste sein, doch Schleusener hat noch immer einiges zu bieten und könnte auch in Zukunft in der Fußballwelt aktiv bleiben. Seine Entscheidung, sich von seinem Verein zu verabschieden, wird ihm sicherlich schwerfallen, aber er scheint bereit für ein neues Kapitel.

Der Auftritt des KSC war zwar nicht optimal, doch die Mannschaft zeigte Moral und kämpfte bis zum Schluss. Die Fans können stolz auf ihre Mannschaft sein, auch wenn am Ende die Punkte auf der Hannoverseite blieben. Der Abschied von Fabian Schleusener wird eine Lücke hinterlassen, sowohl auf als auch neben dem Platz. Ein Spieler, der mit Leidenschaft und Toren den Verein vertreten hat, geht nun seinen eigenen Weg. Die Bundesliga wird ihn vermissen.