Schleusener verabschiedet sich: ksc-legende geht im sommer!

Karlsruhe – Ein Kapitel geht zu Ende: Nach sechs Jahren beim Karlsruher SC wird Fabian Schleusener den Verein im Sommer verlassen. Der 34-Jährige bestätigte seinen Abschied und hinterlässt eine Lücke, die nicht leicht zu füllen sein wird.

Ein abschied mit respekt und dankbarkeit

Ein abschied mit respekt und dankbarkeit

Die Entscheidung des erfahrenen Stürmers, seinen Vertrag in Karlsruhe nicht zu verlängern, sei ihm nicht leichtgefallen, erklärte Schleusener der dpa. „Nach insgesamt sechs Jahren beim KSC habe ich mich dazu entschieden, meinen Vertrag nicht zu verlängern“, so der Angreifer. Entscheidend für seine Wahl war die sportliche Perspektive, die er an anderer Stelle, sei es im In- oder Ausland, sucht. Er verlässt den Verein mit Respekt und voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit.

Schleusener, der im Oktober seinen 35. Geburtstag feiert, war in der laufenden Saison eine feste Größe im KSC-Team. Mit neun Toren ist er hinter Kapitän Marvin Wanitzek zweitbester Torschütze der Badener. Angesichts eines umfassenden Umbruchs beim KSC – der Abschied von Trainer Christian Eichner steht ebenfalls bevor – ist Schleuseners Entscheidung umso bedeutsamer.

Die Trainerentlassung Eichners hatte die Diskussion um Schleuseners Zukunft zusätzlich verkompliziert. Seine Aussagen in der Vergangenheit deuteten auf eine gewisse Unsicherheit hin, doch nun ist die Entscheidung gefallen. Schleusener blickt zurück auf zwei vorherige Aufenthalte beim KSC. Bereits in der Saison 2017/2018 stürmte er für den Verein in der Drittliga, wo er mit 17 Toren in 37 Spielen überzeugte. Der Aufstieg in die Zweite Liga verpasste man damals knapp.

Zwischenzeitlich spielte Schleusener für Sandhausen und Nürnberg, bevor er 2021 zur zweiten Mannschaft zurückkehrte. Seitdem stehen 50 Tore in 172 Spielen für ihn zu Buche – ein eindrucksvoller Beweis seines Könnens und seiner Bedeutung für den KSC. Die Frage ist nun, wohin sein Weg ihn als Nächstes führen wird.

Die Verantwortlichen des KSC stehen nun vor der Aufgabe, einen würdigen Nachfolger für den erfahrenen Stürmer zu finden. Schleuseners Abgang markiert das Ende einer Ära und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für den Verein. Sein Vermächtnis wird jedoch in Erinnerung bleiben.

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