Schlag ins gesicht der uae-equipe: del toro bricht bei itzulia!
Ein Schock für das UAE-Team: Isaac del Toro ist im Verlauf der dritten Etappe der Itzulia a Basque Country schwer gestürzt und musste das Rennen aufgeben. Der junge Mexikaner, einer der aussichtsreichsten Sprinter der Saison, wird nun zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht – ein herber Rückschlag im Kampf um das Podium.

Die details des unglücks: was wirklich geschah
Der Sturz ereignete sich im Rahmen eines Massensturzes, bei dem mehrere Fahrer ineinander gerieten. Del Toro versuchte zwar, den Anschluss zu halten, doch die Aussicht auf weitere Verletzungen zwang ihn, das Rennen aufzugeben. Josean Fernández Matxín, ein Helfer von UAE, brachte ihn umgehend ins Teamfahrzeug. Die Bilder zeigen, wie ein Helfer den Mexikaner aus dem Pedal befreien musste, bevor er sicher auf dem Boden stehen konnte – ein Zeichen der Schwere der Situation.
Das bedeutet ein herber Verlust für das UAE-Team, das nun ohne seinen formstärksten Sprinter in die verbleibenden Etappen der Rundfahrt gehen muss. Del Toro hatte sich in den letzten Wochen in herausragender Form befunden und galt als einer der Top-Anwärter auf einen Platz auf dem Podium. Der Ausfall von Landa in der zweiten Etappe hatte die Situation bereits verschärft, nun ist die Aufgabe von Del Toro ein weiterer herber Schlag.
Die medizinische Untersuchung soll nun Klarheit über den genauen Ausmaß der Verletzungen bringen. Erste Angaben deuten auf eine Beteiligung von Hüfte und rechtem Bein hin. Obwohl Del Toro keine sofortige medizinische Behandlung benötigte, ist die Fahrt ins Krankenhaus notwendig, um mittels bildgebender Verfahren mögliche schwerwiegendere Schäden auszuschließen. Die Verantwortlichen von UAE werden in Kürze eine offizielle Stellungnahme abgeben.
Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Vorfall auf die weitere Karriere von Del Toro auswirken wird. Er hatte die Itzulia als Vorbereitung für das Dauphiné (7. bis 14. Juni) gesehen, ein Rennen, das nun möglicherweise in Frage steht. Die Hoffnung ist, dass die Verletzungen nicht von Dauer sind und er bald wieder auf den Straßen zu sehen sein wird. Denn eines ist klar: Der junge Mexikaner hat das Potenzial, in der Welt des Radsports Großes zu leisten.
