Schiri-entscheidung schockt die wm: almiróns rote karte sorgt für eklat!
San Francisco bebte, als Schiedsrichter Ivan Barton die rote Karte für Paraguays Miguel Almirón zückte – und das nur, weil er sich kurz die Hand vor den Mund hielt. Eine Entscheidung, die nicht nur die Fans vor Ort, sondern die gesamte Fußballwelt in ihren Grundfesten erschüttert. Die neue FIFA-Regel hat bei der WM gegen die Türkei für einen historischen Aufreger gesorgt, der nun die Diskussionen um die Spielregeln neu entfacht.

Ein tor, eine rote karte, ein drama: paraguays wm-traum zerplatzt
Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Bereits nach 64 Sekunden markierte Matias Galarza mit einem fulminanten Schuss das 0:1 für Paraguay. Der schnellste Treffer dieser Weltmeisterschaft und gleichzeitig das früheste Gegentor, das die Türkei jemals bei einer WM hinnehmen musste. Doch die Freude währte nicht lange. In der 45.+3. Minute kam es dann zu der strittigen Situation: Almirón, sichtlich frustriert, hielt sich kurz die Hand vor den Mund – ein Handeln, das von den neuen FIFA-Regeln als unsportliches Verhalten gewertet wurde. Der Videobeweis bestätigte die Entscheidung, und Barton zögerte nicht, die rote Karte zu zeigen.
Die Türkei hatte plötzlich einen Mann mehr, doch die Überzahl konnte nicht sofort in Tore umgewandelt werden. Denn was niemand wirklich bemerkt hat, ist, dass der Ballbesitz der Türkei bereits vor der roten Karte bei unglaublichen 78 Prozent lag. Eine statistische Dominanz, die sich aber nicht in Toren widerspiegelte. Chancen sprangen auf, doch Demiral, Kenan Yildiz, Calhanoglu, Gül, Yilmaz, Bardakci und Uzun scheiterten allesamt an Paraguays Schlussmann oder an eigener Ungenauigkeit.
Das Team von Trainer Montella drückte in der zweiten Hälfte unermüdlich, während Paraguay sich verzweifelt in die eigene Hälfte zurückzog. Ein Kopfball von Müldür prallte in der 35. Minute an die Latte und den Pfosten – ein doppelter Aluminium-Schock, der das türkische Team zusätzlich demoralisierte. Die nackte Wahrheit nach zwei Vorrundenbegegnungen ist verheerend: Zwei Niederlagen, null Tore, null Punkte. Der Traum vom WM-Titel ist jäh beendet, und Paraguay steht als Gruppenletzter bereits vor dem Ausscheiden da. Das letzte Spiel gegen die USA am kommenden Freitag in Inglewood wird somit zur reinen Formsache.
Die Rudelbildung zur Pause verdeutlichte die angespannte Atmosphäre, die über das gesamte Spiel herrschte. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Schiri-Eklat die FIFA dazu veranlasst, die umstrittene Regel noch einmal zu überdenken. Denn eines ist klar: Die Welt des Fußballs ist derzeit in heller Aufregung.