Schiedsrichter-desaster vor wm: us-zoll stoppt artan!
Ein Schock geht durch die Fußballwelt: Omar Artan, ein somalischer Schiedsrichter und WM-Teilnehmer, wurde am Flughafen Miami die Einreise in die USA verweigert. Das bedeutet nicht nur für ihn ein persönliches Drama, sondern wirft einen riesigen Schatten auf die Organisation der Weltmeisterschaft 2026. Die FIFA steht vor einer echten Bewährungsprobe.

Einreiseverbot ohne klare begründung: was steckt dahinter?
Die US-Behörden gaben sich zunächst geheimnisvoll. Eine „zusätzliche Überprüfung“ sei der Grund gewesen, hieß es. Fakt ist, dass Artan nun nicht an der WM teilnehmen wird – ein herber Schlag für den somalischen Fußball und ein peinlicher Moment für die FIFA. Die Klare Aussage der Behörden: ein Statusänderung ist ausgeschlossen.
Somalia steht seit Jahren auf der Liste von Ländern, für deren Staatsbürger Einreisebeschränkungen in den USA gelten – eine Maßnahme, die von der Trump-Administration eingeführt wurde. Doch in der Regel gibt es Ausnahmen für Sportler, die an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Warum diese Ausnahme in Artans Fall verweigert wurde, bleibt unklar, verstärkt aber die Kritik an der politischen Einflussnahme auf den Sport.
Die FIFA reagiert mit deutlicher Kritik: Bereits 2017 hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino vor den Problemen gewarnt, die aus den US-Einreisebestimmungen resultieren könnten. Damals betonte er, dass alle Beteiligten Zugang zum Gastgeberland haben müssen, damit die WM stattfinden könne. Diese Worte klingen angesichts des Artan-Falls bitter.
Doch Artan ist nicht der einzige betroffen. Auch andere Spieler und Fans haben in den letzten Tagen Probleme mit der Einreise in die USA gehabt. Breel Embolo, der Schweizer Nationalspieler, musste sich einer nächtlichen Nachprüfung unterziehen, bevor er endlich in die USA reisen durfte. Der irakische Stürmer Aymen Hussein wurde stundenlang festgehalten und ein Fotograf wurde abgewiesen. Die Liste der Pannen scheint sich täglich zu verlängern.
Die Menschenrechtsorganisation Sport and Rights Alliance (SRA) schlägt Alarm: Die WM finde in einem „Klima der Angst“ statt, in dem Fans und Spieler diskriminiert werden. Der frühere FIFA-Vorsitzende Sepp Blatter kommentierte die Vorfälle mit dem Satz: „Das ist ein Skandal, der die Glaubwürdigkeit des Weltfußballs nachhaltig beschädigt.“
Die Frage ist, ob die FIFA und die US-Behörden rechtzeitig eine Lösung finden werden, um weitere Einreiseverbote zu verhindern und das Turnier nicht unnötig zu gefährden. Die WM 2026 droht, zu einem politischen Brennpunkt zu werden – und der Fußball steht im Verdacht, zum Spielball zu werden.
