Schalke strauchelt in fürth – kimmich schockt dortmund
Ein spätes Tor rettete Schalke 04 vor einer Niederlage in Fürth, während Joshua Kimmich den FC Bayern mit einem spektakulären Treffer zum Sieg gegen den BVB schoss. Die Spannung in der 2. Bundesliga bleibt hoch.
Die überraschung in fürth kam früh
Die Spielvereinigung Greuther Fürth erwischte Schalke einen Blitzstart. Bereits in der 12. Minute traf Srbeny nach einer Flanke von Hrgota zum 1:0. Der Aufstiegskandidat wirkte überraschend robust und ließ Schalke kaum ins Spiel kommen. Die 'Königsblauen', eigentlich gefürchtet für ihre Offensivpower, wirkten ideenlos und vergaben durch Dzeko, Kurucay und Karaman hochkarätige Chancen.
Ein Eigentor von Dzeko wurde aufgrund einer vorherigen Abseitsposition von Srbeny aberkannt, was die Frustration bei Schalke weiter erhöhte. Es war das zweite Spiel in Folge, in dem Dzeko ohne Torbeteiligung blieb – ein ungewohntes Bild. Erst in der zweiten Halbzeit gelang Ljubicic der Ausgleich für Schalke mit einem fulminanten Schuss aus 25 Metern. Die Kugel zischte mit 114 km/h unter die Latte. “Den hab ich schon sehr gut getroffen”, kommentierte Ljubicic nach dem Spiel.

Klaus kritisiert 'dreckiges tor'
Fürths Angreifer Felix Klaus zeigte sich bei Sky verärgert über den Ausgleich: „Für uns ist es ein Wahnsinn, dass wir wieder so ein Tor fressen. Wieder so ein Dreckstor, wie in Lautern.“ Die Fürther kämpften mit Leidenschaft, doch Schalke konnte sich letztlich einen Punkt sichern. Kevin Müller, der verletzten Loris Karius vertrat, betonte die Intensität der Liga: „Man sieht, wie schnell jedes Spiel hier ist.“
Schalke führt die Tabelle weiterhin mit 47 Punkten an, hat aber nur einen Vorsprung vor Paderborn. Fürth bleibt zwar Tabellenletzter, verkürzt aber den Abstand zu Preußen Münster und Magdeburg. Am kommenden Sonntag müssen die Fürther zum nächsten Topteam nach Hannover. Schalke empfängt am Freitagabend Arminia Bielefeld. Was aber wirklich zählt: Die Saison ist noch lang und die Nerven liegen blank. Ein einziger Ausrutscher kann alles verändern. Die zweite Liga ist unberechenbar – und das macht sie so faszinierend.
