Sc magdeburg sichert sich die meisterschaft – die entscheidenden momente!
Ein Feuerwerk der Emotionen, ein Kampf bis zur letzten Sekunde: Der SC Magdeburg ist Deutscher Meister! Nach dem Triumph von 2022 und 2024 krönt sich das Team von Trainer Bennet Wiegert erneut zum König des deutschen Handballs. SPORTBILD hat mit drei Leistungsträgern gesprochen und die Schlüsselmomente der Saison beleuchtet – ein Blick hinter die Kulissen des Erfolgs.
Der heimsieg gegen die füchse als wendepunkt
Für Rechtsaußen Tim Hornke, der nach elf Jahren beim SCM seine Karriere beendet, war der Sieg gegen die Füchse Berlin im März (35:33) ein entscheidender Moment. „Das war mega wichtig, weil es in eine Phase fiel, in der wir zwar gewannen, uns aber schwer taten. Berlin klappte zu dem Zeitpunkt alles, sie haben ihre Spiele meistens mit zweistelligem Vorsprung gewonnen.“ Hornke erinnert daran, dass der Sieg gegen Berlin nicht nur Punkte brachte, sondern auch das Selbstvertrauen der Mannschaft stärkte. Das letzte Jahr hatte gezeigt, wie schmerzhaft die Niederlage gegen Berlin sein kann, die den Titel verwehrte.

Auswärtsstärke als erfolgsgarant
Lukas Mertens, seit 2017 im Verein, betont die Bedeutung der Auswärtssiege. „Mir fällt sofort das Auswärtsspiel in Berlin (39:32) direkt zu Saisonbeginn ein. Das war nach dem Trainerwechsel bei den Füchsen und wir haben ein echt überragendes Spiel gemacht.“ Auch der Sieg in Flensburg (35:31) wird hervorgehoben. Mertens fasst es zusammen: „Generell haben wir fast alle Auswärtsspiele gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gewonnen. Diese Punkte sind enorm wichtig – so holst du die Meisterschaft.“ Die Konstanz in der Fremde war ein wesentlicher Faktor für den Titelgewinn.

Rückschläge als chance
Auch das Pokal-Final4, in dem der SCM am Bergischen HC scheiterte (30:31 n. S.), wird als wichtiger Lernmoment gesehen. „Manchmal braucht man Rückschläge, um wieder nach vorne zu kommen. Das war ein Wochenende, wo es für uns wirklich nicht gut lief. Danach haben wir aber losgelegt wie die Feuerwehr.“ Mertens glaubt, dass die Niederlage im Pokal die Mannschaft gestärkt und letztendlich zum Meistertitel verholfen hat.
Kristjansson: die top-duelle machten den unterschied
Gisli Kristjansson, der Superstar des Teams, konzentriert sich auf die Spitzenspiele. „Wenn man über große Spiele redet, dann war das Berlin-Spiel hier zu Hause sehr wichtig.“ Er betont, dass der SCM in den entscheidenden Spielen konstant Leistung zeigte und nur vier Minuspunkte kassierte. „Das sind die Spiele, die man unbedingt gewinnen muss und wo sich die Meisterschaft entscheidet.“
Mit einer beeindruckenden Bilanz und einer unerschütterlichen Entschlossenheit hat der SC Magdeburg bewiesen, dass er zur Handball-Elite Deutschlands gehört. Der Titelgewinn ist nicht nur eine Anerkennung der individuellen Fähigkeiten der Spieler, sondern auch ein Verdienst des gesamten Teams und des Trainerstabs. Die Fans können sich auf eine weitere erfolgreiche Zukunft freuen.
