Sc magdeburg besiegt tbv lemgo lippe – kehrmann sieht dennoch positives
- Sc magdeburg behauptet sich gegen kämpferisches lemgo
- Dominante erste halbzeit der magdeburger
- Lemgo steigert sich nach der pause
- Kristjansson entscheidet die partie
- Kehrmann zufrieden mit der leistung seines teams
- Taktische flexibilität als schlüssel
- Wiegert sieht harte arbeit und selbstbewusstsein für kiel
- Kristjansson betont teamgeist
Sc magdeburg behauptet sich gegen kämpferisches lemgo
Magdeburg – Der SC Magdeburg hat seine Position an der Spitze der Handball-Bundesliga gefestigt und den TBV Lemgo Lippe mit 36:32 (19:13) in einem spannenden Spitzenspiel besiegt. Trotz einer deutlichen Führung zur Halbzeit zeigte sich Lemgo in der zweiten Hälfte verbessert, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.
Dominante erste halbzeit der magdeburger
Die erste Halbzeit gehörte klar dem SC Magdeburg. Mit einer aggressiven Abwehr und schnellem Tempospiel setzten sich die Champions-League-Siege von Beginn an ab. Der TBV Lemgo Lippe hatte Schwierigkeiten, sich zu etablieren und konnte dem Druck der Magdeburger nicht standhalten. Bereits zur Halbzeit betrug der Vorsprung des SCM komfortable sechs Tore.

Lemgo steigert sich nach der pause
Nach dem Seitenwechsel zeigte
der TBV Lemgo Lippe eine deutlich verbesserte Leistung. Sie verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf drei Tore und stellten den SC Magdeburg vor neue Herausforderungen. Trotz des erhöhten Engagements gelang es Lemgo jedoch nicht, die Partie vollständig zu drehen.
Kristjansson entscheidet die partie
75 Sekunden vor dem Ende sorgte Gisli Kristjansson mit seinem siebten Treffer für die Vorentscheidung. Damit baute der SC Magdeburg seine Führung wieder aus und sicherte sich den Sieg im Topspiel. Die Torhüterleistung spielte dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Kehrmann zufrieden mit der leistung seines teams
Trotz der Niederlage zeigte sich TBV-Trainer Florian Kehrmann zufrieden mit der Einstellung seiner Mannschaft. "Ich bin zufrieden, wie meine Mannschaft hier 60 Minuten alles auf dem Feld gelassen hat", betonte er. Er bemängelte jedoch, dass es nicht gelungen sei, über die gesamte Spielzeit konstant auf höchstem Niveau zu spielen. "Um in Magdeburg zu bestehen, müsse 60 Minuten alles klappen."

Taktische flexibilität als schlüssel
Kehrmann lobte die taktische Flexibilität seines Teams, das zwischen verschiedenen Angriffsformationen wechselte, um den SC Magdeburg vor neue Aufgaben zu stellen. "Im Topspiel muss alles passen", so Kehrmann, und das sei eben nicht durchgängig gelungen. Dennoch attestierte er seiner Mannschaft, den SCM "60 Minuten alles abverlangt" und ihn "richtig genervt" zu haben.

Wiegert sieht harte arbeit und selbstbewusstsein für kiel
SCM-Trainer Bennet Wiegert sprach von "harter Arbeit" gegen einen starken Gegner. Er lobte die "sehr, sehr gute erste Halbzeit" seiner Mannschaft, die von Beginn an präsent gewesen sei. Nach der Pause sei es jedoch "ein bisschen wackeliger" geworden. Mit Blick auf das kommende Auswärtsspiel in Kiel kündigte Wiegert an, mit "großem Selbstbewusstsein" anzureisen.
Kristjansson betont teamgeist
Matchwinner Gisli Kristjansson zollte dem Gegner großen Respekt. "Gegen Lemgo ist die Führung nie sicher, weil die immer wieder kommen und nie aufgeben", sagte der Isländer. Besonders hob er die Klarheit in den Auszeiten hervor: "Das Wichtigste ist, dass alle auf der gleichen Seite sind, was den Plan angeht.".
| Team | Ergebnis |
|---|---|
| SC Magdeburg | 36 |
| TBV Lemgo Lippe | 32 |
