Sc bern schockiert liga: drei leistungsträger vor dem aus!
Bern – Der SC Bern steht vor einem Erdbeben. Nach dem bitteren Ausscheiden gegen Rapperswil-Jona Lakers hat der Verein offenbar die Reißleine gezogen und drei namhafte Spieler vor der Tür stehen. Der Beginn eines radikalen Umbruchs, der die National League erschüttern könnte.
Kapitän untersander muss gehen: eine ära endet
Der Schockmoment: Kapitän Ramon Untersander, eine absolute Legende des SC Bern, soll überraschend seinen Abgang erhalten. Nach zehn Jahren im Trikot des Klubs und drei Meistertiteln ist damit Schluss. Sein auslaufender Vertrag, der ihm ein Gehalt von rund 600'000 Franken kostete, wurde nicht verlängert. Die Entscheidung, den erfahrenen Verteidiger zu entlassen, wirft Fragen nach der zukünftigen Ausrichtung des Teams auf. Es ist ein Abschied, der nicht nur sportlich, sondern auch emotional schmerzt – Untersander war eine feste Säule der Mannschaft und eine Identifikationsfigur für die Fans.
Das Ausscheiden gegen Rapperswil, so heißt es aus Vereinskreisen, war der letzte Auslöser. Der Druck, wieder auf Kurs zu kommen, war enorm, und die Verantwortlichen scheinen zu dem Schluss gekommen zu sein, dass tiefgreifende Veränderungen notwendig sind. Untersanders Abgang ist dabei nur der erste Schritt.

Auch vermin und häman atkell verlassen den sc bern
Doch Untersander ist nicht der einzige, der das Bernische Eis verlässt. Auch die Routiniers Joël Vermin und Häman Atkell sollen dem Verein ihren Abschied übermittelt haben. Vermin, der 2022 aus Genf zurückgekehrt war, konnte nie an seine früheren Leistungen anknüpfen. Sein Gehalt von rund 550'000 Franken stellte eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Häman Atkell, der als solider Verteidiger galt, steht ebenfalls auf der Streichliste. Beide Spieler besitzen noch Verträge bis 2027, was die Trennungen für den SC Bern finanziell kompliziert macht.
Die Personalrochade wirft jedoch die Frage auf: Wie soll der SC Bern ohne diese erfahrenen Spieler besser werden? Der Verein befindet sich in einer schwierigen Phase, da noch kein Nachfolger für den scheidenden CEO Marc Lüthi gefunden wurde und auch der neue Trainer für die kommende Saison noch fehlt. Sportdirektor Martin Plüss blieb bislang für Stellungnahmen unzugänglich.
Die Zukunft des SC Bern ist ungewiss. Ein radikaler Umbruch steht bevor, der das Team grundlegend verändern wird. Ob diese drastischen Maßnahmen zum Erfolg führen, bleibt abzuwarten. Ein Fakt ist jedoch klar: Die National League hat einen neuen, aufregenden Wettbewerber bekommen – oder eben verloren.
