Sassuolo gegen bologna: grosso wirft berardi-tridente ins rennen, italiano setzt auf dallinga
Grosso muss gewinnen, Italiano darf spielen. Beim 29. Serie-A-Spieltag treffen Sassuolo und Bologna im Mapei Stadium aufeinander – ein Duell zwischen Not und Luxus. Die Neroverdi haben 26 Zähler auf dem Konto und warten seit fünf Partien auf einen Sieg. Die Rossoblauen dagegen träumen mit 59 Punkten von der Champions League und von der Europa-League-Viertelfinaleinzug.
Die Aufstellungen sind durchgesickert, und sie erzählen zwei gegensätzliche Geschichten. Grosso stellt um auf 4-3-3, schmeißt Berardi, Pinamonti und Laurienté gleichzeitig auf den Rasen. Es ist die letzte Patrone: Entweder der Dreier, oder die Abstiegszone rückt in Sichtweite.
Die formationen im detail
Muric steht im Sassuolo-Tor, vor ihm bilden Walukiewicz, Muharemovic, Idzes und Garcia die Viererkette. Thorstvedt, Matic und Konè sollen im Zentrum die Zweikampfquote erhöhen – ein Bollwerk gegen Bolognas schnelles Umschaltspiel. Die Entscheidung fiel laut Klubinternen nach einer 45-minütigen Videoanalyse, in der Italiano’s Halbfeldpressing frame für frame auseinandergenommen wurde.
Italiano antwortet mit 4-2-3-1. Skorupski hält die Null, De Silvestri, Vitik, Lucumì und Miranda sichern die Räume. Sohm und Moro wirken als Doppelsechs, hinter ihnen stehen Orsolini, Odgaard und Cambiaghi – alle drei startberechtigt, um Dallinga mit Tempogegenstößen zu füttern. Der Franzose erzielte in den letzten drei Ligaspielen vier Treffer, seine Quote liegt bei 0,81 Toren pro 90 Minuten.

Die zahl, die bewegt
13,8 – so viele Schüsse kassiert Sassuolo pro Spiel, meisten in der Serie A. Bologna verzeichnet mit 9,4 die zweitbeste Offensivbilanz nach der Winterpause. Die Statistik ist kein Zufall, sondern ein Spiegel der Lage: Ein Team rennt vor dem Abstieg davon, das andere vor der Königsklasse.
Um 15 Uhr geht’s los. Für Grosso ist es die 18. Partie an der Seitenlinie, für Italiano die 41. Beide kennen die Druckkurve. Wer heute zittert, bekommt sie morgen zu spüren.
