Sant andreu holt bronze: dramatisches finish gegen mataró!

Gzira (Malta) – Ein Herzschlagfinale in der Final Four der Champions League: Sant Andreu sicherte sich den dritten Platz in einem packenden Duell gegen Assolim Mataró mit 9:11. Der Sieg fiel erst in den letzten anderthalb Minuten, als der amtierende Europameister seine Entschlossenheit unter Beweis stellte und die Revanche für den verlorenen spanischen Meistertitel gegen den gleichen Gegner nahm.

Die bittere niederlage im halbfinale – ein motivator?

Die bittere niederlage im halbfinale – ein motivator?

Die Enttäuschung über die verlorene Halbfinalpartie gegen Ferencváros, die in einer dramatischen Entscheidungsphase durch die Nervenwerfen der Penalty-Lotterie endete, schien Sant Andreu jedoch zu beflügeln. Von Beginn an wirkten die Katalanen fokussierter und aggressiver als in der Vorrunde. Nach einem holprigen Start mit einem 2:0 Rückstand bewies das Team von Javi Aznar seine mentale Stärke und übernahm die Kontrolle über das Spielgeschehen.

Obwohl Mataró durch die vier Treffer von Jewel Roemer immer wieder zurück ins Spiel fand und den Spielstand sechs Minuten vor Schluss auf 9:9 ausgleichen konnte, ließ Sant Andreu nicht locker. Robin Jutte avancierte mit drei Toren zur Schlüsselspielerin, während Elena Ruiz und Queralt Antón in entscheidenden Momenten die Nerven bewahrten und die entscheidenden Tore erzielten.

Für Mataró hingegen bleibt die bittere Erkenntnis, eine Chance vergeben zu haben. Die Mannschaft von Dani Ballart zeigte zwar eine beachtliche kämpferische Leistung, konnte aber letztlich nicht verhindern, dass Sant Andreu die Oberhand behielt. Die beiden Niederlagen in der Final Four bestätigen das Bild der vergangenen Saison, in der Mataró sich ebenfalls mit dem vierten Platz begnügen musste.

Die Partie war von einer hohen Intensität geprägt und wurde von den niederländischen Schiedsrichtern Marieke Van den Berg und Ivanka Rakovic souverän geleitet. Die Ausschluss von Silvia Morell, Silvia Avegno und Clara Espar unterbrachen den Spielfluss, konnten den Ausgang jedoch nicht beeinflussen. Javi Aznar erhielt zudem eine gelbe Karte für sein Verhalten am Spielfeldrand.

Sant Andreu demonstrierte eindrucksvoll, dass die Enttäuschung über das Scheitern im Halbfinale nicht zu einem Komplettversagen geführt hat. Stattdessen nutzte das Team die Chance, seine Stärken zu zeigen und sich mit einem Sieg die Bronze zu sichern. Der Erfolg ist ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit und den Kampfgeist des Ensembles.