Sánchez sichert estepona das wunder – und plant den aufstieg!
Estepona hat das Kunststück vollbracht: Der Verbleib in der Segunda RFEF wurde in letzter Sekunde gerettet. Und das dank Manolo Sánchez, dem Trainer, der nun nicht nur Vater wird, sondern auch einen ambitionierten Plan für die nächste Saison schmiedet. Ein Fußballmärchen, das gerade erst seinen Anfang nimmt.
Ein trainer, der mehr ist als ein feuerwehrmann
Manolo Sánchez, der aus Málaga stammende Coach, hat seinen Vertrag bei Estepona vorzeitig verlängert. Ein klares Zeichen der Wertschätzung seitens des Vereins und ein Beweis für das Vertrauen, das Julen Guerrero, dem sportlichen Leiter, in seine Arbeit setzt. Sánchez selbst betont bescheiden: „Der Verdienst für den Klassenerhalt gebührt dem gesamten Verein, nicht mir.“ Eine Aussage, die seine Bodenständigkeit und seinen Teamgeist unterstreicht.
Was niemand offen sagt, ist die tiefe Bewunderung, die Sánchez für Guerrero empfindet. „Ich idolatre Julen Guerrero“, gestand er in einem exklusiven Interview. Diese Symbiose zwischen Trainer und sportlichem Leiter scheint der Schlüssel zum Erfolg von Estepona gewesen zu sein – eine seltene Verbindung, die in der heutigen Fußballwelt oft zu kurz kommt.

Familie, offensive und eine prise verrücktheit
Sánchez‘ Fußball ist mehr als nur ein taktischer Plan; es ist eine Philosophie. „Wir wollten einen offensiven Modell implementieren, inspiriert von den Teams, die ich bewundere“, erklärt er. Diese „verrückte Idee“ eines offensiven Fußballs hat funktioniert – gegen alles, was die Logik nahelegen würde. Der Schlüssel lag in der Einheit, die er in der Mannschaft geschaffen hat. „Wir haben eine Familie geschaffen. 25 Menschen, die monatelang zusammenleben und an einem Ziel arbeiten müssen. Sie haben geglaubt, und wir haben es geschafft.“
Die Atmosphäre im Umkleideraum war geprägt von einer bemerkenswerten Ruhe und Gelassenheit, wie Sánchez berichtet. „Es war natürlich. Jeder von uns hat sich gewünscht, in dieser Situation zu sein.“ Besonders beeindruckend war die Initiative, die Familien der Spieler vor einem wichtigen Spiel einzuladen. „Im Fußball vergöttern wir oft die Spieler und vergessen, dass sie auch nur Menschen sind. Ihre Familien leiden mit ihnen, und wir wollten ihnen eine Freude machen.“
Nach dem erlösenden Klassenerhalt steht der nächste Karriereschritt an: die werdende Vaterschaft. „Mein Urlaub im Paradies ist, dass ich in einem Monat Vater werde“, schmunzelt Sánchez. Während die Mannschaft einen wohlverdienten Trip in die Karibik genießt, wird er zu Hause auf sein Baby warten – ein ganz anderes, aber nicht weniger aufregendes Abenteuer.

Die málaga-verbindung und die zukunftsperspektiven
Obwohl Sánchez sich bei Estepona pudelwohl fühlt, schwingt in seinen Worten auch eine gewisse Sehnsucht nach seiner Heimat Málaga mit. „La Rosaleda ist das beste Stadion Spaniens. Die Fans sind etwas Besonderes.“ Er hält Kontakt zu ehemaligen Teamkollegen und fiebert mit, wenn es um die Erfolge Malagas geht. „Ich hoffe, dass diese Jungs bald in der Primera División spielen dürfen.“
Die Zukunft von Estepona sieht rosig aus. Mit einem eingespielten Team, einem ambitionierten Trainer und dem unermüdlichen Einsatz von Julen Guerrero ist der Aufstieg in die nächsthöhere Liga kein utopischer Traum mehr. Es ist eine Frage der Zeit.
