Sainz enttäuscht, aber optimistisch nach miami-sprint

Ein frustrierender Freitag in Miami wich einem vorsichtigen Optimismus: Carlos Sainz zeigte sich nach dem verpassten SQ3-Einzug sichtlich unzufrieden mit Problemen bei der Energieausgabe seines Power Units. Doch nach eingehender Analyse und dem Ausprobieren neuer Teile am Williams-Boliden klingt der Spanier deutlich versöhnlicher – ein Signal für das Team und die Fans.

Neue teile bringen spürbaren fortschritt

Die Einführung neuer Komponenten am Williams scheint Wirkung gezeigt zu haben, wie Sainz bei F1 TV betonte. "Wir haben den erwarteten Schritt gemacht, in die richtige Richtung. Und wir sind in die SQ2 gekommen.“, so der Madrileño. Dieser Einzug in die zweite Qualifikationsrunde ist ein bemerkenswerter Erfolg, wenn man bedenkt, dass Sainz und sein Team in China und Japan trotz perfekter Runden und optimaler Energieverwaltung in der SQ1 gestrandet waren. Ein deutlicher Beweis für den Fortschritt, der durch die neuen Teile erzielt wurde.

Sainz startet das Sprintrennen am Samstag um 18:00 Uhr als 15. und blickt mit Zuversicht auf die Qualifikation und das Rennen am Sonntag. Er räumt ein, dass die Energieverwaltung am Start und bei der entscheidenden Push-Lap noch nicht optimal war. "Wir haben nicht maximiert“, gestand er. Das Team arbeitet intensiv daran, diese Probleme zu beheben und das volle Potenzial des neuen Boliden auszuschöpfen.

Fia-änderungen: noch kein direkter effekt

Fia-änderungen: noch kein direkter effekt

Die von der FIA für dieses und die kommenden Rennen eingeführten Änderungen sieht Sainz vorerst noch nicht in vollem Umfang. "Ich erwarte, dass sie in Zukunft sichtbarer werden“, erklärte er. Das Circuit of the Americas sei für die Energieverwaltung nicht besonders herausfordernd, sodass die Auswirkungen der FIA-Regularien hier begrenzt seien. Er glaubt, dass die wahren Effekte erst mit der neuen Regelwerksänderung im Jahr 2027 sichtbar werden, wenn ein signifikanter Schritt nach vorne erwartet wird.

Obwohl der Sprint am Samstag eine wichtige Gelegenheit bietet, Punkte zu sammeln, ist es für Sainz und sein Team vor allem eine Chance, weitere Daten zu sammeln und das Setup des Williams-Bolidens zu optimieren. Das Ziel ist klar: eine stetige Verbesserung und eine solide Basis für den Rest der Saison. Die Probleme in Miami, obwohl anfänglich enttäuschend, haben gezeigt, dass das Team auf dem richtigen Weg ist und das Potenzial für weitere Fortschritte vorhanden ist.