Sahin packte güler-deal: hätte star nach dortmund gelockt!
Nuri Sahin, aktuell Coach bei Basaksehir Istanbul, hat eine überraschende Enthüllung über seine Zeit beim BVB getätigt: Er versuchte, den Shootingstar Arda Güler nach Dortmund zu lotsen. Ein Transfer, der das Gesicht des Ruhrclubs grundlegend hätte verändern können – wäre er zustande gekommen.
Sahins plan: güler als dortmunder hoffnungsträger
Der ehemalige BVB-Profi Sahin, der im Januar 2025 nach nur sieben Monaten und enttäuschenden Ergebnissen seinen Trainerposten in Dortmund verlor, offenbarte auf dem YouTube-Kanal KAFA Sports, dass er Güler ein Angebot unterbreitet hatte, in die Bundesliga zu wechseln. Der damals 19-Jährige Güler spielte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Saison lang bei Real Madrid, nachdem er für 28 Millionen Euro von Fenerbahce gewechselt war. Zu Beginn seiner Zeit in Madrid hatte er mit Verletzungen zu kämpfen und konnte sich unter Trainer Carlo Ancelotti nicht wirklich durchsetzen.
Sahin witterte hier seine Chance. Er sah das Potenzial des jungen Offensivtalents und glaubte, ihm in Dortmund eine Plattform bieten zu können, um sich zu entwickeln. „Ich wollte unbedingt, dass Arda nach Dortmund kommt“, so Sahin.

Gülers entscheidung: loyalität zu real
Doch Güler entschied sich gegen das Angebot aus Deutschland. Er erklärte Sahin, er wolle sich bei Real Madrid durchsetzen. „Damals sagte er zu mir: ‚Egal was passiert, ich werde dieses Trikot bekommen.‘“ Sahin zeigte sich beeindruckt von dieser Entschlossenheit und wünschte ihm alles Gute. Und wie Recht er behalten sollte: Güler etablierte sich in der Folge als Stammspieler bei den Königlichen.
Die Ironie des Schicksals: Sahins Engagement beim BVB scheiterte am Tabellenmittelfeld und am frühen Pokalaus. Güler hingegen avancierte zu einem Schlüsselspieler in Madrid und traf sogar im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern München doppelt, darunter mit einem spektakulären Freistoß. Die Entscheidung, in Madrid zu bleiben, scheint ihm in die Schuhe gewachsen zu sein.
Sahin, der nun in der türkischen Liga mit Basaksehir auf dem fünften Platz steht, blickt mit Respekt auf die Entwicklung seines ehemaligen Landsmanns. Ein verpasster Transfer, der möglicherweise den Verlauf der jüngeren Bundesliga-Geschichte verändert hätte.
