Sabally und geiselsöder wechseln liga: wnba erlebte expansion!

Überraschung in der Basketball-Szene: Nyara Sabally und Luisa Geiselsöder verlassen ihre bisherigen Teams und wechseln in die beiden neuen Franchises der WNBA – Toronto Tempo und Portland Fire. Der Expansion Draft hat entschieden, wer in der kommenden Saison für die Aufsteiger spielt und die etablierten Teams verstärkt.

Neuer wind in der wnba: kanadierin sticht hervor

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Der Draft, der per Münzwurf entschieden wurde, bescherte Portland Fire die Dienste von Bridget Carleton, einer kanadischen Leistungsträgerin. Für Nyara Sabally, die jüngere Schwester der bekannten Satou Sabally, geht es von den New York Liberty zu den Toronto Tempo, wo sie hoffentlich ihre Klasse unter Beweis stellen kann. Die Zusammenarbeit mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Leonie Fiebich in New York, mit der sie 2024 die Meisterschaft feierte, ist damit beendet.

Luisa Geiselsöder, die zuvor für die Dallas Wings in der WNBA aktiv war, wird ebenfalls Teil der Expansion sein. Interessant ist, dass alle vier deutschen WNBA-Profis – Sabally, Geiselsöder, Satou Sabally und Fiebich – für den Draft zur Verfügung standen, während die beiden letztgenannten Spielerinnen bei ihren Teams blieben. Die Entscheidung, wer zu welchem Team wechselt, lag letztendlich in den Händen der Franchise-Verantwortlichen.

Monica Wright Rogers, General Manager der Toronto Tempo, äußerte sich optimistisch: „Mit dieser Mannschaft können wir vom ersten Tag an konkurrenzfähig sein und uns gleichzeitig weiterentwickeln.“ Die neue Saison soll Anfang Mai beginnen, nachdem sich Liga und Spielerinnengewerkschaft kürzlich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt haben. Es ist bereits die zweite Expansion in Folge, nachdem im Vorjahr die Golden State Valkyries hinzukamen. Die Liga zeigt damit ihre Dynamik und ihr Wachstumspotenzial.

Die Abgänge von Sabally und Geiselsöder hinterlassen eine Lücke bei ihren bisherigen Teams, doch die neuen Franchises sind fest entschlossen, schnell den Anschluss an die etablierten Kräfte zu finden. Der Wettbewerb in der WNBA verspricht dadurch noch spannender und internationaler zu werden.