Sabalenka sucht hilfe: kann sie in berlin endlich gewinnen?

Berlin fiebert den Tennis Open entgegen, und Aryna Sabalenka, die Nummer eins der Weltrangliste, kommt mit neuem psychologischen Ansatz auf den Platz. Nach dem schmerzhaften Ausscheiden im Viertelfinale der French Open sucht die Belarussin nun nach Stabilität und will in der deutschen Hauptstadt einen Titel holen – etwas, das ihr bisher verwehrt blieb.

Psychologischer neustart nach paris

Psychologischer neustart nach paris

Das Aus in Roland Garros gegen Diana Schnaider war ein Schock. Sabalenka verlor das Match nach einem schwachen dritten Satz mit 0:6 und räumte ein, dass sie danach professionelle Hilfe in Anspruch genommen hat. „Wir haben im Team lange darüber gesprochen, und ich habe meinen Psychologen angerufen, mit dem ich früher zusammengearbeitet habe“, erklärte sie vor ihrem Auftaktmatch in Berlin. Es geht darum, die Ursachen für ihre Leistungsschwankungen zu verstehen und Strategien zu entwickeln, um zukünftig in entscheidenden Momenten die Nerven zu bewahren.

Ein besonderer Gast: Serena Williams Neben Sabalenka wird auch Tennis-Legende Serena Williams in Berlin antreten, allerdings nur im Doppelbewerb an der Seite von Karolina Muchova. Die Begeisterung bei Sabalenka ist offensichtlich: „Das ist cool. Die Leute haben sich das gewünscht, und sie hat eine großartige Persönlichkeit. Es macht Spaß, ihr zuzuschauen.“ Der Anblick der ehemaligen Weltranglistenersten dürfte nicht nur die Zuschauer begeistern, sondern auch neue Fans für den Tennissport gewinnen.

Die Rasensaison stellt Sabalenka traditionell vor eine Herausforderung. „Ich weiß nicht, warum ich auf Rasen noch nie einen Titel gewonnen habe“, gab sie zu. Dennoch fühlt sie sich auf dem Belag wohl und sieht die Vorteile für ihr Spiel. Ob es dieses Jahr endlich klappt, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist groß, aber Sabalenka scheint bereit zu sein, sich der Herausforderung zu stellen – mental gestärkt und mit einer neuen Entschlossenheit.

Die Bilanz spricht für sich: Sabalenka hat in ihrer Karriere bereits 23 Titel gewonnen, aber auf Rasen gelang ihr noch kein Triumph. Kann sie in Berlin endlich diese Lücke schließen und zeigen, dass sie nicht nur auf anderen Belägen, sondern auch auf dem schnellen Rasen zu den besten Spielerinnen der Welt gehört? Die Antwort gibt sie uns in den kommenden Tagen.