Saarbrücken: verkehrshölle droht – fußball und tischtennis sperren straßen!
Saarbrücken steht am Samstag vor einer echten Zerreißprobe: Zwei große Sportevents – der letzte Spieltag der 3. Liga und die Halbfinals der Tischtennis-Champions-League – führen zu massiven Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen rund um den Ludwigspark und die Saarlandhalle. Wer sich das Spektakel nicht entgehen lassen will, sollte frühzeitig aufbrechen und alternative Routen wählen – oder besser noch, auf den ÖPNV setzen.

Fußballfieber und tischtennismatch: ein logistischer alptraum
Der 1. FC Saarbrücken empfängt am Samstag um 13:30 Uhr den FC Hansa Rostock zum letzten Spieltag der Saison. Gleichzeitig finden in der Saarlandhalle die Halbfinals der Tischtennis-Champions-League statt. Die Landespolizeidirektion hat angekündigt, zahlreiche Straßen rund um den Ludwigspark zu sperren, um die Sicherheit zu gewährleisten und den Verkehrsfluss zu lenken. Besonders betroffen ist die Camphauser Straße zwischen dem Ludwigskreisel und der Autobahnauffahrt A623, die komplett gesperrt wird.
Die Polizei rät dringend dazu, Bus und Bahn zu nutzen. Parkmöglichkeiten sind stark eingeschränkt, insbesondere an der oberen Camphauser Straße und im Stadtteil Rodenhof, wo das Anwohnerparkkonzept aktiviert wird. Drohnen sollen zusätzlich eingesetzt werden, um den Verkehr zu überwachen und im Notfall schnell reagieren zu können – allerdings werden Menschenmengen nicht überflogen. Die SR info Nachrichten haben bereits am 14. Mai über die anstehenden Verkehrsbehinderungen berichtet.
Doch es gibt auch positive Nachrichten für Fußballfans: Der 1. FC Saarbrücken hat sein letztes Auswärtsspiel gegen Hoffenheim II mit 2:3 verloren, sicherte sich aber gegen Mannheim mit einem 2:0 den Klassenerhalt. Ein Grund mehr, die Heimpartie am Samstag mit voller Unterstützung zu verfolgen – vorausgesetzt, man findet einen Parkplatz und vermeidet Staus.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich die Polizei und die Organisatoren der Sportevents auf die Herausforderungen einstellen konnten. Fest steht: Wer am Samstag nach Saarbrücken kommt, sollte sich auf eine Geduldsprobe einstellen. Die Faszination des Sports darf diesen Ärger aber hoffentlich wettmachen.
