Russell zerlegt suzuka: mercedes-duo demontiert die konkurrenz

George Russell hat die Suzuka-Schikane mit 1:31,666 Minuten in Zeitlupe absolviert – zumindest gefühlt. McLaren, Ferrari und Red Bull schauten machtlos zu, wie der Mercedes-Pilot die erste Trainingssession an die Wand fuhr.

Teamkollege Kimi Antonelli klebte nur 0,026 Sekunden dahinter. Ein so knappes Duell, dass die Zeitanzeige kaum mehr zischte. Die Botschaft: Mercedes hat den Todesstern wieder auf Hochglanz poliert.

Verstappen versinkt im asphalt-dschungel

Max Verstappen hingegen wirkte wie ein Entwicklungsfahrer statt viermaliger Champion. 0,791 Sekunden Rückstand – das ist in der Formel 1 ein halbes Leben. Die Red Bull RB22 frisst sich quer durch die 130-R-Kurve, statt zu beißen. Ein Detail: Sein Bestzeit-Versuch endete frühzeitig im Auslauf. Kein Setup-Fund, kein Reifen-Glück, nur heiße Bremsen und kalte Gesichter.

McLaren zeigt sich als einziger Konkurrent mit Kinnlade. Lando Norris und Oscar Piastri trennen 0,067 Sekunden – ein interner Krimi, der die Boxengasse elektrisiert. Ferrari? Charles Leclerc und Lewis Hamilton belegen Rang fünf und sechs, 0,374 Sekunden hinter Russell. Die Scuderia wirkt auf Suzukas Hochgeschwindigkeitslayout noch nicht entfesselt.

Hinter den top-ten: audi verheddert sich im mittelfeld

Hinter den top-ten: audi verheddert sich im mittelfeld

Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto trennen 0,039 Sekunden auf den Plätzen zwölf und elf – ein Duell, das kein Fotofinish braucht, sondern eine Runde freie Bahn. Der Audi-Projekt-Ableger kämpft mit Abtrieb, nicht mit Asphalt.

Um 7.00 Uhr (MEZ) geht’s in das zweite Training. Dann muss Verstappen liefern, sonst droht ihm vor dem Qualifying ein Samurai-Soll. Die Uhr tickt. Und Suzuka verzeiht keine Halbherzigkeit.