Rüdiger rückt bei nagelsmann in die viererkette – real-form macht ihn unverzichtbar
Antonio Rüdiger spielt sich bei Real Madrid in Form – und direkt wieder in die deutsche Startelf. Julian Nagelsmann hat den Innenverteidiger auf dem Zettel, bevor die WM-Quali richtig losgeht.
Reif ist live: experten einig – rüdiger muss spielen
In der Nachtsendung „Reif ist live“ fiel der Name des 31-Jährigen nach nur zehn Minuten. Markus Reif frägt: „Wenn er so weitermacht, wie macht man ihn raus?“ Antwort aus dem Expertenpanel: Gar nicht. Seit der Rückkehr aus seiner Oberschenkelblessur hat Rüdiger vier Pflichtspiele in Folhe durchgespielt, davon zwei gegen Barça und Atlético. Kein Gegentor, dafür 15 Balleroberungen im Mittelfeldpressing – Zahlen, die Nagelsmann liebt.
Der Bundestrainer hatte die Abwehrzentrale gegen die Niederlande noch umgestellt, Nico Schlotterbeck und Jonathan Tah begannen. Gegen Bosnien soll Rüdiger zurückkommen. Die Logik: Ein Verteidiger, der im Santiago Bernabéu jede Woche die Champions-League-Topstürmer ausbremst, muss auch in der Nationalelf den Maßstab setzen.
Intern herrscht laut BILD-Information Einigkeit. Der freche David Raum bestätigte nach dem 2:0 in Amsterdam: „Toni bringt uns auf Trainingsplatz schon Wut, weil er keine halben Sachen macht. Genau das brauchen wir.“ Kapitän Joshua Kimmich pflichtet bei: „Wenn du ihn vor dir hast, weißt du, dass der Tag hart wird.“

Die alternative bleibt auf der bank – tah und schlotterbeck müssen warten
Julian Nagelsmann will die Doppelspielphase nutzen, um Rotation zu testen, aber beim Thema Führungsspieler macht er keine Kompromisse. Rüdiger liefert die Lautstärke, die in der jungen Elf fehlt. 57 Länderspiele, drei Turniere, ein Weltmeister dabei – Erfahrung, die sich nicht simulieren lässt. Die Konkurrenz aus Dortmund und Leverkusen bleibt zwar konkurrenzfähig, doch derzeit ist klar: Erst kommt der Real-Verteidiger, dann der Rest.
Die Entscheidung fällt offiziell am Freitag, wenn Nagelsmann seine Startelf gegen Bosnien-Herzegowina verkündet. In Madrid lachen sie nur. Trainer Carlo Ancelotti hatte Rüdiger zuletzt geschont – für genau diese Länderspielphase. Der Italiener weiß: Kommt Toni zurück, kommt er stärker. Die deutsche Defensive hofft auf dieselbe Wirkung.
