Rowe spricht klartext: rabiot-streit im marsella ist vergangenheit

Bologna – Jonathan Rowe, der junge Flügelstürmer von Bologna, hat in einem exklusiven Gespräch mit dem Corriere di Bologna ein sensibles Thema aufgegriffen: die hitzige Auseinandersetzung mit Adrien Rabiot während ihrer gemeinsamen Zeit beim OM. Ein Kapitel, das nun, mit Blick auf die Karrierewege beider Spieler, offengelegt wird.

Von emotionen und missverständnissen geprägt

Von emotionen und missverständnissen geprägt

Die Episode, die im Sommer 2023 zu Transfers in unterschiedliche Ligen führte, wird von Rowe nun mit einer erstaunlichen Reife betrachtet. „Ich hege keinen Groll“, erklärte der 22-Jährige. „Wir sind Profis, und manchmal überschritt man die Grenzen, getrieben von Emotionen. Solche Momente passieren im Fußball, oft ohne dass sie die Öffentlichkeit erreicht.“ Das Marsella-Engagement gestaltete sich für Rowealles andere als einfach. „Jeder noch so kleine Vorfall wurde übertrieben“, so Rowe, der offenbar unter dem immensen Druck litt, der auf die Spieler im französischen Verein lastete.

Die taktische Neuausrichtung unter Trainer Igor Tudor spielte ebenfalls eine Rolle. „De Zerbi war der Grund, warum ich nach Marseille gewählte hatte. Ich habe viel gelernt und wünsche ihm alles Gute in Tottenham“, betonte Rowe, der sich klarer Ausdruck seiner Dankbarkeit für die Erfahrungen, die er im Süden Frankreichs sammeln konnte.

Die Episode im Marsella hat Rowe nun in die Serie A und zu Bologna geführt, wo er sich neu beweist. Der junge Angreifer scheint die Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben und blickt optimistisch in die Zukunft, wobei er die Lektionen, die er in Marseille gelernt hat, mitnimmt. Es ist ein Zeichen von sportlicher Reife, wie Rowe mit dieser schwierigen Zeit umgeht und offen über die Herausforderungen spricht, denen er sich stellen musste.