Rowe: rabiot-streit im marsella – „wir sind erwachsene männer“
Bologna – Jonathan Rowe, der junge Rechtsaußen von Bologna, hat in einem Gespräch mit dem „Corriere di Bologna“ auf die hitzige Auseinandersetzung mit Adrien Rabiot während ihrer gemeinsamen Zeit beim Olympique Marseille zurückgeblickt. Ein Kapitel, das nun, in der italienischen Serie A, eine unerwartete Wendung genommen hat, da beide Spieler in unterschiedlichen Teams aktiv sind.

Die emotionen kochten hoch – und führten zu einer trennung
Die Episode, die im Sommer 2023 schließlich zur Trennung der beiden Spieler führte, als der OM beschloss, sie abzugeben, wird immer wieder thematisiert. Rowe zeigte dabei Verständnis für die damalige Situation: „Wir waren beide jung und die Emotionen haben hochgekocht. Das passiert im Fußball, und nicht immer wird alles öffentlich. Aber es hat mich hierher geführt, nach Bologna.“ Er betonte, dass er Rabiot nicht nachtrage und die Situation als typisch für den Profisport ansehe, in dem Leidenschaft und Druck zu solchen Momenten führen können.
Es ist bemerkenswert, wie sich Rowes Karriere entwickelt hat. Nach einer nicht ganz einfachen Zeit in Marseille, in der er sich nach einem Wechsel zu De Zerbi unterfordert fühlte – „Meine Zeit dort war nicht einfach, alles wurde übertrieben. De Zerbi hat das System geändert, was mir nicht geholfen hat. Ich bin wegen ihm nach Marseille gegangen“ – scheint er in Bologna eine neue Heimat gefunden zu haben. Der junge Angreifer scheint die Erfahrungen in Frankreich als wertvoll zu betrachten, obwohl sie nicht immer angenehm waren. Er wünscht De Zerbi, der inzwischen beim Tottenham Hotspur unter Vertrag steht, alles Gute.
Die Vergangenheit ist vergangen, der Blick ist nach vorne gerichtet. Rowes offene Worte und sein pragmatischer Umgang mit der Rabiot-Saga zeigen Reife und Professionalität. Es bleibt abzuwarten, wie sich seine Entwicklung bei Bologna fortsetzen wird – ein Verein, der ihm offenbar die Möglichkeit bietet, sein volles Potenzial auszuschöpfen und die Schatten der Vergangenheit hinter sich zu lassen.
