Ronaldo krönt karriere: al-nassr wird meister – trainer jesus verabschiedet sich!
Riad – Cristiano Ronaldo hat es geschafft! Mit Al-Nassr FC sicherte sich der portugiesische Superstar zum ersten Mal die Meisterschaft in Saudi-Arabien. Ein Doppelpack gegen Damac FC besiegelte den Triumph, doch der Jubel wurde jäh getrübt: Trainer Jorge Jesus verlässt den Verein.
Ein abschied im goldenen schein
Die Bilder sprachen Bände: Ronaldo, umjubelt von Fans und seiner Familie, präsentierte stolz die goldene Medaille. Seine Kinder tobten im Al-Nassr-Trikot, während der 41-Jährige den Sieg feierte – ein Moment, der für ihn zweifellos einen besonderen Stellenwert hat. Doch hinter der glänzenden Fassade verbarg sich ein unerwarteter Abschied. Jorge Jesus, der Mann, der Ronaldo nach Saudi-Arabien geholt und das Team zu diesem historischen Erfolg geführt hatte, kündigte abrupt seinen Rücktritt an.
„Ich kam hierher, um Cristiano und dem Verein zu helfen. Wir haben gemeinsam Großartiges geleistet. Jetzt ist es an der Zeit für mich zu gehen“, erklärte der 71-Jährige am Donnerstagabend. Ein Schock für die Fans, ein bitterer Nachgeschmack für den Meister.

Mehr als nur ronaldo: das erfolgsrezept
Jesus übernahm im Sommer das Ruder und schuf mit Ronaldo eine schlagkräftige Einheit. Der Portugiese lieferte mit 28 Toren in dieser Saison die entscheidenden Impulse. Doch auch Joao Félix, das ehemalige Supertalent, spielte eine entscheidende Rolle. Mit 34 Torbeteiligungen in 33 Ligaspielen unterstützte er seinen Kapitän maßgeblich. „Cris wollte unbedingt seinen ersten Titel hier holen, vor allem die Meisterschaft. Ich habe jeden Tag gesehen, wie sehr ihn das beschäftigt hat“, verriet Félix gegenüber „Sport TV“.
Die Saudis haben tief in die Tasche gegriffen: Rund 420 Millionen Euro flossen seit Ronaldos Wechsel im Jahr 2023 in den Kader. Doch der Erfolg ist das Ergebnis einer Mannschaftsleistung, wie Félix mit einem Augenzwinkern betonte: „Der beste Spieler der saudischen Meisterschaft? Da gibt es viele, die geglänzt haben, aber da Al-Nassr Meister geworden ist, denke ich, dass der Titel entweder mir oder Cris gebührt.“ Ein kleiner Seitenhieb, der die Rivalität zwischen den beiden portugiesischen Stars unterstreicht.
Die Meisterschaft ist für Ronaldo nicht nur ein weiterer Titel in seiner beeindruckenden Karriere, sondern ein Beweis dafür, dass er auch im hohen Alter noch zu Höchstleistungen fähig ist. Es bleibt abzuwarten, wie Al-Nassr ohne Jorge Jesus weiter agieren wird. Eines ist jedoch sicher: Der Abschied des Trainers wirft einen Schatten auf den ansonsten strahlenden Triumph.
