Romero lockt atlético: 60-millionen-geheimklausel liegt in madrid

Cristian Romero trägt weiterhin das Tottenham-Trikot, doch in Madrid halten sie Atem. Zwischen den Zeilen seines bis 2029 verlängerten Vertrags existiert eine Geheimklausel, die Atlético für 60 Millionen Euro auf den Tisch legen muss – zehn weniger, als Daniel Levy sonst für seinen Kapitän aufruft. Die Zahl steht auf einem separaten Blatt, nur für Spanien, nur für den Klub, der ihn schon vor zwei Jahren haben wollte und damals an Buceros’ Zögern scheiterte.

Die nacht vom 18. august, als romero umdisponierte

Es war der Tag nach dem Scheitern. Bucero wollte die geforderten 55 Millionen nicht zahlen, Romero saß im Hotel in Londern, das Telefon klingelte, und eine Stunde später hatte er unterschrieben. Das Gehalt? „Weltklasse“, murmeln Berater. Die Botschaft: Wenn Atlético zurückkommt, darf es mich für 60 holen. Kein Wort davon in der Presse, aber im Spielerraum von Wanda Metropolitano wissen alle Bescheid.

Die Klausel gilt auch für Real Madrid, doch das interessiert weniger. Romero schickt seit Monaten Signale in Richtung rote Halbinsel. Nach dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League stand er 45 Minuten lang im Mixed Zone, plauderte mit De Paul, Molina, Correa – alles Nationalteam-Kollegen. „Wenn ich hier spiele, bin ich sofort integriert“, sagte er damals. Simeone nickte nur, als er die Szene sah.

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Die Variablen sind gefährlich. Tottenham schwimmt aktuell mit einem Punkt Vorsprung auf den Abstiegsplätzen – ein Sturz würde Romero für 40 Millionen freisetzen, weil die Klausel dann wertlos wird. Der Manchester United-Beirat hat den Argentinier ebenfalls auf der Liste, doch Romero hat Ten Hag nie erwähnt. Für ihn zählen Madrid, die Metropolitano, der Duft von Manzanilla in der Kabine.

Mateu Alemany muss jetzt rechnen. 60 Millionen sind viel für einen Innenverteidiger, aber der Markt explodiert nach der Juli-Weltmeisterschaft. Gewinnt Argentinien, steigt die Ablöse; scheidet Romero heroisch aus, auch. Die Uhr tickt. Tottenham will ihn nicht abgeben, Romero will weg – und Atlético besitzt den Schlüssel, den niemand offiziell erwähnt.

Die Verhandlung dürfte nicht lange dauern. Wenn Leeds oder Leicester die Spurs auf Platz 18 drückt, kostet Romero plötzlich nur noch die Hälfte. Dann schlägt Madrid zu – oder eben doch Atlético. Romero hat gesetzt, Madrid wartet, und die 60 Millionen liegen bereit. Keine Frage, keine Rhetorik: Der Transfer wird stattfinden, nur der Preis steht noch auf dem Spiel.