Roma und napoli im duell um rechtsverteidiger-talente – allegri und gasperini im clinch!

Rom und Neapel, die beiden Schwergewichte des süditalienischen Fußballs, liefern sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf dem Transfermarkt ein hitziges Duell. Während die Teams von Allegri und Gasperini sich in der kommenden Saison im direkten Vergleich beweisen werden, buhlen sie derzeit um die gleichen vielversprechenden Rechtsverteidiger.

Napoli unter zugzwang: verkäufe vor transfers

Die Lage in Neapel ist alles andere als rosig. Bevor Sportdirektor Manna neue Spieler verpflichten kann, müssen zunächst Abgänge realisiert werden. Diese finanzielle Notwendigkeit hat die Suche nach Verstärkungen auf die lange Bank geschoben – und die Roma nutzt die Situation geschickt aus. Der Wind weht also in Rom, zumindest was die Verhandlungen betrifft.

Gerüchte um Nahuel Molina, das neueste Objekt der Begierde von Napoli, haben sich schnell in die Umlauf gebracht. Allegri, der den Argentinier bereits aus seiner Zeit bei Juventus Turin kennt, drängt auf die Verpflichtung. Doch wie so oft, ist Napoli nicht der einzige Interessent. Auch die Roma hat sich bereits erkundigt, was die Verhandlungen erheblich kompliziert.

Ähnlich verhält es sich mit Dodo von der Fiorentina. Der brasilianische Rechtsverteidiger, dessen Vertrag in einem Jahr ausläuft, steht ebenfalls hoch im Kurs bei beiden Vereinen. Gasperini hat sein Interesse an Dodo bereits seinen Verantwortlichen signalisiert, und auch die Roma schaut genau hin. Fiorentina-Sportdirektor Paratici gab bereits indirekt Abschied vom Spieler bekannt, was die Lage weiter anheizt und den Druck auf die Verhandlungspartner erhöht.

Die fiorentina spielt die karten aus

Die fiorentina spielt die karten aus

Die Fiorentina, die Dodo für 15 bis 17 Millionen Euro wertet, weiß um die Nachfrage und versucht, den Preis in die Höhe zu treiben. Die Roma hofft jedoch, das Transferfenster geschickt zu nutzen und einen günstigeren Deal auszuhandeln, insbesondere angesichts der Tatsache, dass Dodo im Sommer ablösefrei wechseln könnte. Das Katz-und-Maus-Spiel geht weiter.

Neben Molina und Dodo weckt auch das Interesse an Juanlu Sanchez (Siviglia), Norton-Cuffy (Genoa) und dem jungen Khalaili (Union Saint Gilloise) die Neapolitaner. Allerdings scheiterten die Verhandlungen mit Saint Gilloise an der hohen Ablösesumme von 25 Millionen Euro.

Ein entscheidender Faktor in den Verhandlungen um Molina könnte der mögliche Tausch von Mathias Olivera sein. Simeone, der Trainer von Atletico Madrid, ist ein großer Fan von Olivera und hat ihn bereits in der vergangenen Saison nach Madrid lotsen wollen. Neapel könnte diesen Wunsch nutzen, um die Ablösesumme für Molina zu drücken – ein Schachzug, der Atletico Madrid sehr gefallen könnte.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Wer wird sich im Kampf um die besten Rechtsverteidiger-Talente durchsetzen? Und welche Auswirkungen wird der Transfermarkt auf die Kräfteverhältnisse in der Serie A haben? Die Antwort wird sich zeigen, sobald die Transferfenster schließen.