Roma jagt salzburg-juwel: pjanic hilft heimlich!
Rom – Die Transfergerüchte um die AS Roma verdichten sich! Kerim Alajbegovic, der bosnische Offensivtalent aus Salzburg, steht offenbar ganz oben auf der Wunschliste der Giallorossi. Ein Treffen zwischen dem Vater und Agenten des 18-Jährigen und dem ehemaligen Roma-Star Miralem Pjanic deutet auf ernsthafte Bemühungen hin, den jungen Spieler nach Rom zu lotsen.
Pjanics rolle als vermittler
Das Meeting, das in einem römischen Restaurant stattfand, wurde von einem aufmerksamen Fan mitgebrachtem Foto dokumentiert und sorgte für Aufsehen in den italienischen Medien. Pjanic, der sich gerade zum Sportagent ausbilden lässt, scheint eine Schlüsselrolle bei der Verpflichtung des bosnischen Talents spielen zu wollen. Er soll Massara, den Sportdirektor der Roma, unterstützen und als Brücke zwischen dem Verein und dem Umfeld von Alajbegovic fungieren. Dzeko, ebenfalls ein ehemaliger Roma-Spieler, riet Alajbegovic laut Berichten, in Rom den nächsten Schritt zu machen – ein starkes Signal für den jungen Angreifer.
Doch der Weg zu Alajbegovic ist alles andere als einfach. Bayer Leverkusen hat eine Rückkaufoption für den Salzburg-Stürmer aktiviert und fordert eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro. Die Roma muss also tief in die Tasche greifen, um die Konkurrenz – insbesondere Milan und Neapel – auszustechen.

Munoz im fokus: eine teure angelegenheit?
Neben Alajbegovic beobachtet die Roma auch Victor Munoz vom spanischen Verein Osasuna. Der 22-jährige Linksaußen, der in der Jugend des FC Barcelona spielte und sich bei Real Madrid B entwickelte, besitzt eine Ausstiegsklausel von 40 Millionen Euro. Allerdings könnte er auch für eine geringere Summe wechseln. Ein interessanter Faktor ist, dass Real Madrid im Falle eines Transfers einen Anteil an der Ablösesumme erhalten würde, da Munoz bereits für 5 Millionen Euro verpflichtet wurde.
Die Verpflichtung beider Spieler könnte die Roma-Kasse erheblich belasten, doch die Verantwortlichen scheinen bereit zu sein, in die Zukunft zu investieren. Ob Pjanics Einmischung und Dzekos Empfehlung ausreichen, um Alajbegovic von Rom zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Kampf um die Talente wird in den kommenden Wochen heiß.
