Roma hoffen auf millionen-plus: tas-entscheidung könnte kassen klingeln lassen!

Rom bangt um eine Entscheidung des Sportgerichtshofs (TAS), die dem Verein unerwartet eine beträchtliche finanzielle Zuwendung bescheren könnte. Im Fokus steht ein komplizierter Fall bezüglich der Weiterverkaufsbeteiligung an Riccardo Calafiori, der aktuell für Bologna in der Serie A spielt, und dessen Wechsel zum FC Arsenal.

Die komplizierte geschichte hinter calafioris abgang

Die komplizierte geschichte hinter calafioris abgang

Calafiori verließ die Roma im Januar 2022 zunächst in Richtung Genoa, bevor er schließlich zum FC Basel wechselte. Trainer José Mourinho sah ihn damals nicht als langfristige Verstärkung an, während Sportdirektor Tiago Pinto eine internationale Karriere für ihn in Frage stellte. Der Transfer nach Basel brachte 2,5 Millionen Euro Ablöse plus 40 Prozent der zukünftigen Weiterverkäufe ein. Diese Klausel sollte sich bereits im Sommer 2023 auszahlen, als Basel Calafiori für 1,6 Millionen Euro an Bologna abgab.

Doch hier kommt der Knackpunkt: Die Roma pocht auf eine Auslegung des Vertrags, die ihr nicht nur 40 Prozent der Einnahmen aus dem Basel-Transfer, sondern auch aus dem späteren Verkauf an Arsenal zustehen sollte. Der Transfer zum Arsenal brachte insgesamt 45 Millionen Euro plus Boni ein, wovon die Roma schätzt, 9,1 Millionen Euro (plus Boni-Anteil) beanspruchen zu können.

Die Basler hingegen beharren auf einer restriktiveren Auslegung des Vertrages und argumentieren, dass die Roma lediglich Anspruch auf 40 Prozent der Ablöse aus dem Transfer von Basel zu Bologna habe. Dieser Streitpunkt führte zu einem Rechtsstreit, der nun beim TAS in Lausanne verhandelt wird. Insider berichten von einer möglichen Einigung zwischen den Vereinen um rund 6 Millionen Euro, die die Roma noch vor dem 30. Juni in ihren Büchern verbuchen könnte. Das wäre eine willkommene Ergänzung zu den bereits erzielten Transferüberschüssen durch die Verkäufe von Saud und Sangaré.

Neben Calafiori, der sich in Videos beim gemeinsamen Singen und Tanzen mit seinen Teamkollegen zeigt, scheinen die Römer nun auch die finanziellen Früchte ihrer früheren Transferstrategien zu ernten. Ob die Roma am Ende tatsächlich 9,1 Millionen Euro erhält oder eine Einigung erzielt wird, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass der Fall Calafiori für die Roma eine interessante Möglichkeit darstellt, die finanzielle Situation weiter zu stabilisieren und gleichzeitig ein Zeichen zu setzen, dass sie ihre vertraglichen Ansprüche konsequent verfolgt.