Rom gegen lazio: derby-termin nach zähen verhandlungen fixiert!

Rom – Ein Hin und Her, das die Fußballwelt der Ewigen Stadt in Atem hielt: Der Termin für das mit Spannung erwartete Derby zwischen Roma und Lazio steht endlich fest. Nach tagelangen Verhandlungen zwischen Vereinen, Behörden und Fans wird das Spiel am Sonntag, den 17. Mai, um 12:00 Uhr im Olimpico angepfiffen – eine Entscheidung, die kurz vor dem Abschluss scheinbar noch in weite Ferne gerückt war.

Die überraschende kehrtwende der behörden

Die überraschende kehrtwende der behörden

Noch vor 24 Stunden schien die Präfektur von Rom eine gemeinsame Ansetzung mit den anderen Champions-League-Kandidaten auszuschließen. Doch der Druck der Fans, insbesondere der Roma-Anhänger, der vehement gegen die ursprünglichen Pläne protestierte, zwang die Behörden zu einer überraschenden Kehrtwende. Der Verein unterstützte die Proteste und trug maßgeblich zur Einigung bei.

Die ursprüngliche Planung sah ein Anpfiff um 12:30 Uhr vor, später wurde sogar ein Montagabendspiel um 20:45 Uhr in Erwägung gezogen. Doch nun ist Gewissheit: Das Derby wird am Sonntagnachmittag ausgetragen, parallel zu weiteren wichtigen Spielen im Kampf um die Champions-League-Plätze. Ein Vergleich mit den Weltmeisterschaftspartien, die ebenfalls zu dieser Zeit stattfinden, wirft die Frage auf, wie Sarri als Nationaltrainer reagieren würde.

Ein zusätzlicher Puffer für die Sicherheit

Die Entscheidung für 12:00 Uhr gewährt den Sicherheitskräften eine halbe Stunde mehr Zeit für den Ablauf aus dem Olimpico, die Räumung des Geländes und die Vorbereitung auf die Tennis-Finals der Internationalen Rom. Die Sicherheit der Zuschauer hat oberste Priorität, insbesondere angesichts der erwarteten hohen Besucherzahlen sowohl beim Derby als auch bei den Tennisspielen.

Die Proteste der organisierten Fangruppen spielten eine entscheidende Rolle bei der letztendlichen Entscheidung. Die Roma-Fans hatten angekündigt, das Stadion zu meiden, wenn ihre Forderungen nicht berücksichtigt werden. Diese Drohung, kombiniert mit dem Unmut der Lazio-Fans gegen die Vereinsführung, zwang alle Beteiligten, einen Kompromiss zu finden.

Intensive Verhandlungen zwischen Präfektur, Polizei, Stadtverwaltung, Liga, Vereinen und Sport und Salute führten schließlich zu einer Einigung. Das Verwaltungsgericht Rom hatte den Einspruch der Liga an die Staatsanwaltschaft verwiesen und alle aufgefordert, eine gemeinsame Lösung zu finden. Die Präfektur, die zunächst strikt auf die Vermeidung eines gemeinsamen Termins bestanden hatte, erkannte nun, dass ein solches Szenario die Situation verschlimmern könnte.

Liga-Präsident Ezio Simonelli begleitete die Verhandlungen aufmerksam und zeigte sich am Ende erleichtert über das Ergebnis. Die Liga wird nun einen Sicherheitsbeauftragten ernennen, der als einziger Ansprechpartner für die Sicherheitsbehörden im Foro Italico fungiert. Ein spezieller Sicherheitsplan für die Bewältigung der Zuschauerströme von Fußball und Tennis wird ebenfalls erstellt.

Es bleiben nur noch wenige Tage bis zum Derby, und die Spannung steigt. Mit einer verstärkten Polizeipräsenz und einer hoffentlich friedlichen Atmosphäre wird das Spiel zu einem unvergesslichen Ereignis für die Ewige Stadt.