Roger kluge krönt sich selbst zum geburtstag mit em-gold im madison

Spektakulärer em-triumph für roger kluge

Konya, Türkei – Welch ein Geschenk zum runden Geburtstag! Bahnradfahrer Roger Kluge hat sich zum 40. Geburtstag mit dem nächsten Titel belohnt. Gemeinsam mit seinem Partner Moritz Augenstein sicherte sich der Routinier bei den Bahnrad-Europameisterschaften in Konya die Goldmedaille im Madison. Bereits am Vortag hatte Kluge im Omnium Bronze gewonnen.

Dominante vorstellung im zweier-mannschaftsfahren

Dominante vorstellung im zweier-mannschaftsfahren

„Uns war schon bewusst, dass wir zu den Favoriten gehören und die Konkurrenz auf uns blickt“, so ein strahlender Kluge nach dem Rennen. „Dass wir diesen Titel aber so überlegen gewinnen konnten, hätte ich mir nicht träumen lassen.“ Das deutsche Duo zeigte eine dominante Leistung über die 50 Kilometer und 50:05 Minuten und führte das Klassement souverän mit 85 Punkten an.

Platzierungen und ergebnisse im überblick

Platzierungen und ergebnisse im überblick

Hinter Deutschland folgten Portugal mit 55 Punkten und Belgien mit 38 Punkten. Für Kluge ist es bereits der sechste EM-Titel, wobei er fünf davon im Madison errungen hat. Seine Erfahrung und sein Können waren entscheidend für den Erfolg des Teams.

Auch lea sophie friedrich mit edelmetall

Neben Kluge und Augenstein konnte auch Lea Sophie Friedrich am Abschlusstag der Europameisterschaft überzeugen. Im Keirin sicherte sie sich die Bronzemedaille hinter der Russin Alina Lysenko und der Französin Mathilde Gros. Eine starke Leistung der jungen Athletin, die ihr Potenzial erneut unter Beweis stellte.

Deutsche bilanz: neun medaillen bei der em

Mit insgesamt neun Medaillen, darunter drei Goldmedaillen, beendet das deutsche Team die Europameisterschaft erfolgreich. Dies ist ein vielversprechendes Ergebnis, das Mut für die kommenden Wettbewerbe macht.

Blick auf die olympischen qualifikationswettkämpfe

„Die EM war eine erste wichtige Standortbestimmung ein halbes Jahr vor den ersten olympischen Qualifikationswettkämpfen“, erklärte Sportdirektor Patrick Moster. „Die Rennen haben die Entwicklungen innerhalb unseres Kaders bestätigt, verdeutlichten aber auch, dass sich die europäische Spitze weiter verbreitert hat.“ Die Konkurrenz schläft nicht, und Deutschland muss weiterhin hart arbeiten, um bei den Olympischen Spielen erfolgreich zu sein.

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