River plate schreibt fußballgeschichte: torwart-einsatz im finale krönt wahnsinn!
Ein Fußballspiel, das man so schnell nicht vergisst! River Plate hat in der Copa Sudamericana gegen Carabobo einen Sieg aus der Hand zu verwandeln geglaubt, doch am Ende triumphierte der 'Millonario' mit 2:1 – dank eines urlaubsreif wirkenden Torwarts und einem Last-Minute-Tor. Eine Geschichte, die zeigt, dass im Fußball alles möglich ist.
Der wahnsinn beginnt: rote karte und torwart-notfall
Schon die Ausgangslage war turbulent: River Plate spielte mit einem Mann weniger, nachdem der etatmäßige Torwart Santiago Beltrán eine unglückliche Rote Karte sah. Da alle fünf Auswechslungen bereits vorgenommen waren, musste Feldspieler Matías Viña zwischen die Pfosten. Ein Szenario, das man sich als Fußballfan kaum erträumt – und doch geschah es. Die Minuten vergingen wie eine Ewigkeit, während Viña verzweifelt versuchte, die Angriffe von Carabobo abzuwehren.
Aber River Plate ist bekannt für seine unglaubliche Widerstandsfähigkeit und seinen Teamgeist. Und so kam es, dass in der 96. Minute das Kunststück gelang: Ein weites Getriebe von Facundo González landete bei Maximiliano Salas, der eiskalt abzog und den Siegtreffer erzielte. Ein Moment, der in die Geschichte des argentinischen Fußballs eingehen wird.

Eine tradition des unfassbaren: river plates torwart-fluch
Doch dieser Sieg war nicht der erste seiner Art für River Plate. Die Geschichte des Klubs ist gespickt mit verrückten Momenten, in denen Feldspieler das Tor hüteten und ihre Mannschaft zum Sieg führten. Bereits 2002, im Kampf um den Clausura-Titel, musste Martín Demichelis ins Tor, nachdem Ángel Comizzo vom Platz gestellt wurde. Auch damals gelang es River Plate, die Partie zu gewinnen – mit einem Tor von Nelson Cuevas. Und 2021, als eine COVID-19-Welle den Kader dezimierte und alle vier Torhüter ausfielen, hütete Enzo Pérez das Tor über die volle Distanz. Ein unfassbarer Umstand, den der damalige Torwart von Fluminense, Marcos Felipe, so kommentierte: „Er musste kaum eingreifen, bekam aber trotzdem den 'Man of the Match'-Award.“
Es scheint fast, als ob River Plate eine seltsame Vorliebe für den Einsatz von Feldspielern im Tor entwickelt hat – und als ob diese immer dann zum Erfolg führen, wenn es am unwahrscheinlichsten erscheint.
Die Taktik, einen Feldspieler ins Tor zu stellen, mag riskant erscheinen, doch die Geschichte lehrt uns, dass sie für River Plate zu einem wahren Glücksbringer geworden ist. Ob diese außergewöhnliche Tradition auch in Zukunft Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Solange River Plate auf dem Platz steht, wird es immer für Überraschungen gut sein.
