Rieck kämpft um titelverteidigung – dahman im achtelfinale!
Überraschung beim VBL Grand
Final in Gruppe 1: Das Favoritensterben blieb zwar aus, doch Titelverteidiger Levy Finn Rieck musste sich einem hart umkämpften Duell mit Yuval Blizovsky stellen, um seine Hoffnungen auf die Verteidigung seines Titels am Leben zu erhalten. Ein Duell, das am Ende für Rieck gewonnen wurde, aber für Blizovsky das vorzeitige Ausscheiden bedeutete.Die dramatik der letzten runde
Die Ausgangslage war klar: Wer in der letzten Runde verlor, war raus. Der Druck war spürbar, als Rieck und Blizovsky aufeinandertrafen. Beide Spieler hatten zuvor Niederlagen einstecken müssen, sich aber mit einem Sieg noch zurückgekämpft. Doch am Ende setzte sich Riecks Erfahrung durch, er sicherte sich den knappen 5:3-Sieg und darf weiter von einem erneuten Triumph träumen. Für Blizovsky hingegen ist die Reise beim VBL Grand Final bereits beendet – eine bittere Pille für den FC-24-Vizeweltmeister.

'Nassada' dominiert und rieck muss kämpfen
Während Rieck sich noch Hoffnungen macht, steht es für ihn vorerst vor einem schwierigen Weg. Er muss am Donnerstag in die Zwischenrunde, um sich einen der begehrten Plätze unter den besten 16 zu erkämpfen. Dort warten schwere Gegner wie Leverkusens Marc Landwehr, Bochums Jamie Bartel und DFB-ePokalsieger Jannis Pütz. Ein ganz anderes Kaliber ist indes Nassim Dahman, der mit drei Siegen bereits das achtelfinale erreicht hat und eine beeindruckende Leistung zeigte. Der Freiburger präsentierte sich in Topform und erzielte in seinen vier Partien unglaubliche 39 Treffer – ein Feuerwerk, das Rieck (3:14) und Allocca (3:10) förmlich verbrannte.

Hohe torzahlen und frühe ausscheiden
Auch Arda Gümüs vom Heidenheimer Spielbetrieb glänzte mit 38 Toren, nur knapp hinter Dahman. Die Partie zwischen Gümüs und St. Paulis Ben Ludwig endete mit einem deutlichen 15:6 für Heidenheim – das torreichste Spiel der Gruppe 1, das generell von hohen Ergebnissen geprägt war. Neben Blizovsky müssen sich auch Elversbergs Rick Mietzsch, Hannovers Riad Fazlija, Kaiserslauterns Ruben dos Santos Pereira und der Kieler Wildcard-Cup-Sieger Ermin Bukvic aus dem Rennen verabschieden. Die Gruppe 2 wird am Mittwochabend weitere Entscheidungen bringen.
Die diesjährige Austragung des VBL Grand Finals erstreckt sich über anderthalb Wochen, bis zur finalen Entscheidung am 19. April in Hamburg. Die längere Dauer ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit den Wettbewerben und dürfte für zusätzliche Spannung sorgen. Die Frage ist nun: Kann Levy Finn Rieck seine Form finden und sich trotz der Zwischenrunde einen Platz unter den besten 16 sichern?
