Rhein-neckar löwen basteln am perfekten kader: 2026/27 steht, jetzt zählt nur der titel
Die Sommersonne über dem Rhein-Neckar-Kreis ist noch nicht einmal richtig da, da haben die Löwen schon den Winter 2026/27 eingeläutet. Kein Name offen, kein Vertrag unterschrieben, ohne Strategie. Uwe Gensheimer hat die letzte Lücke zugeschweißt – und damit die stärkste deutsche Handball-Mannschaft noch gefährlicher gemacht.
David späth bleibt das gesicht der liga
Der Vize-Europameister zwischen den Pfosten war nie zur Debatte. Späth, 24 Jahre alt, mit Blick auf zehn weitere Saisonen als Markenzeichen ausgelegt, bekommt Gesellschaft von Mike Jensen. Der Däne kam als Notnagel für Mikael Appelgren, unterschreibt nun bis 2028 – ein Ersatztorhüter mit Langfristperspektive, das gibt’s nur in Mannheim.

Ein wechsel, der im stillen längst kursierte
Patrick Groetzki wird aufhören, das wissen Insider seit Monaten. Die Lösung: Marius Steinhauser kehrt zurück, 33 Jahre alt, dafür mit 280 Bundesliga-Treffern im Gepäck. Auf Rechtsaußen wird nicht improvisiert, sondern geplant: Lukas Sandell ging als Interim, Jacob Lassen kommt als Lösung. Der Hamburger ist kein Shootingstar mehr, aber ein 65-Tore-Mann, der es gelernt hat, Spiele zu entscheiden.

Kreis wechselt, kohlbacher bleibt
Steven Plucnar zieht es nach Dänemark, Aron Seesing rückt nach. 22 Jahre, 1,96 Meter, Nationalteam – Gensheimer handelt wieder einen Tick schneller als der Rest. Jannik Kohlbacher? Verlängert bis 2029, ein Schwergewicht im linken Rückraum und ein Signal an die Konkurrenz: Wer bei uns spielt, bleibt, wenn er will.
Der kader, der keine fragen offen lässt
23 Spieler, durchschnittlich 24,8 Jahre alt, kein Vertrag kürzer als zwei Jahre. Dazu Maik Machulla, dessen Vertrag ebenfalls bis 2028 läuft. Die Botschaft: Ruhe vor dem Sturm. Die Erwartungshaltung: Endlich den Henkelpott. Die Realität: In der HBL gibt es kein stärkeres Ensemble – und das wissen auch die anderen.
Die Löwen haben nicht nur Kaderfragezeichen beseitigt, sie haben den Rest der Liga zum Rätsel gemacht. Wer schlägt diese Truppe? Die Antwort wird 2026/27 stehen – und sie wird lauten: nur, wer sich an diesem 60-Minuten-Kampf die Zähne ausbeißt.
