Remberg trägt die binde – und opa rennt zu den nachbarn
Es gibt Momente im Fußball, die keine Trophäe brauchen, um zu zählen. Nicolai Remberg erlebte so einen Moment am Mittwoch: Der 25-Jährige lief als Kapitän des HSV auf den Platz – und das Erste, was er danach tat, war seinen Opa anzurufen.

Wie man unfreiwillig zum kapitän wird
Die Ausgangslage war denkbar unromantisch. Der eigentliche Kapitän fehlte verletzt, die Vize-Kapitäne waren entweder ebenfalls außer Gefecht oder wegen einer Gelben Karte gesperrt. Trainer Steffen Baumgart stand vor einer Besetzungsfrage, die sich fast von selbst beantwortete: Remberg bekam die Binde. Kein Drama, keine große Zeremonie. Einfach Arm hin, Binde drauf, Anpfiff.
Remberg selbst nahm es alles andere als nüchtern. „Es ist eine absolute Ehre
