Red bull in der krise: verstappen verliert erneut einen schlüsselmann!
Die Schlagzeilen überschlagen sich bei Red Bull Racing: Nur wenige Wochen nachdem Helmut Marko und Adrian Newey das Team verlassen haben, steht nun Gianpiero Lambiase vor dem Absprung. Ein schwerer Verlust für Max Verstappen, der sich in den letzten Jahren stark auf den erfahrenen Ingenieur verlassen hat. Die Formel 1 steht vor einem weiteren Kapitelwechsel.

Verstappen verliert seinen vertrauten
Gianpiero Lambiase, zuletzt als Head of Racing bei Red Bull tätig, wird das Team zum Ende der Saison 2027 verlassen und sich McLaren anschließen. Der Italo-Brite wird dort die Position des Chief Racing Officer übernehmen und direkt Andrea Stella unterstehen. Eine überraschende, aber nicht unerwartete Entwicklung angesichts der aktuellen Unruhe im Red Bull-Team.
Lambiase blickt auf eine beeindruckende Karriere in der Formel 1 zurück, die 2005 bei Jordan begann. Durch verschiedene Teamwechsel, darunter Midland, Spyker und Force India, stieg er kontinuierlich auf. Seit 2015 war er bei Red Bull, wo er zunächst für die Kommunikation mit den Fahrern zuständig war – eine Rolle, die Verstappen ausdrücklich lobte. Seine direkte und präzise Art trug maßgeblich zur reibungslosen Zusammenarbeit bei.
Die Abgänge häufen sich: Nach Marko und Newey verlässt nun auch Lambiase den Rennstall. Das Team, das in den vergangenen Jahren so dominant war, steht vor großen Herausforderungen. Die Spekulationen um Max Verstappens Zukunft, der zwar noch bis 2028 Vertrag hat, aber seine Unzufriedenheit mit der aktuellen Saison öffentlich geäußert hat, verstärken den Eindruck einer tiefgreifenden Krise.
Verstappen, der in den bisherigen drei Rennen der Saison kein Podium erreichte und in der Fahrerwertung auf dem neunten Platz liegt, deutete nach dem Großen Preis von Japan an, dass ihm der „Spaß an der ganzen Sache“ fehle. Die Frage, ob sich der immense Aufwand für die 22 Rennen der Saison überhaupt noch lohne, ließ ihn lautstark vernehmen. Die neue Technikreglement für 2026, die er offen ablehnt, trägt zusätzlich zur Verunsicherung bei.
McLaren hingegen scheint mit der Verpflichtung von Lambiase einen strategischen Coup gelandet zu haben. Der erfahrene Ingenieur soll das Team weiterentwickeln und Andrea Stella unterstützen. Ob Red Bull die Abgänge intern kompensieren kann oder weitere prominente Köpfe verloren gehen, bleibt abzuwarten.
Die Dominanz der letzten Jahre scheint damit endgültig gebrochen. Die Formel 1 fiebert einer spannenden Zukunft entgegen, in der sich die Kräfteverhältnisse neu ordnen könnten. Die Frage, ob Verstappen den Rückschlag verkraftet und das Team trotz der Turbulenzen noch zu Höchstleistungen führen kann, wird die kommende Saison prägen.
