Real madrid will mctominay für 80 millionen – mourinho holt schützling zurück
Real Madrid schlägt in diesem Sommer nicht nur auf dem Rasen zu. Die Königlichen haben sich für den nächsten Transfer-Coup eine echte Kampfsäule ausgesucht: Scott McTominay. Laut italienischen Insidern fordern die Napoli-Verantwortlichen 80 Millionen Euro für den Schotten, der unter José Mourinho in Manchester groß wurde und nun erneut mit seinem ehemaligen Mentor zusammenarbeiten soll.
Das passt. Zu perfekt, um Zufall zu sein. McTominay war bei Manchester United einst der verlängerte Arm von Mourinho auf dem Platz – diszipliniert, robust, immer zweite Welle. Drei Jahre später hat er sich in Neapel zur absoluten Identifikationsfigur gemausert. 22 Tore in zwei Saisons, Meisterschaft, Serie-A-Fußballer der Saison. Jetzt will Mourinho ihn an die Santiago Bernabéu holen, um die Lücke zu füllen, die Toni Kroos und Luka Modrić hinterlassen haben.
Was mctominay anders macht als kroos und modrić
Kroos spielte mit dem Kopf, Modrić mit dem Ball am Fuß. McTominay bringt beides – nur anders. Er ist die Art von Mittelfeldspieler, die den Gegner spüren lässt. Kein eleganter Stratege, aber ein physischer Präsenzspieler, der sich in jeden Zweikampf wirft und trotzdem den Abschluss sucht. In Madrid wäre er nicht der kreative Dirigent, sondern der Tank, der die Maschine am Laufen hält.
Die Zahlen sprechen für ihn: In der vergangenen Saison gewann er 62 % seiner Zweikämpfe, spielte durchschnittlich 1,8 Schlüsselpässe pro Spiel und schoss doppelt so viele Tore wie alle anderen Sechser der Liga zusammen. Das ist keine Statistik, das ist ein Statement.

Warum napoli zögert – und warum real trotzdem drückt
Napoli will McTominay nicht abgeben. Punkt. Sein Vertrag läuft bis 2028, und Aurelio De Laurentiis ist bekannt dafür, nicht zu feilschen. Aber Real Madrid hat eine Waffe: Zeit. Der Klub hat bereits Marc Cucurella, Bernardo Silva und Ibrahima Konaté verpflichtet. Die Kasse ist voll, der Plan klar. McTominay ist der letzte Baustein für ein Mittelfeld, das endlich wieder Führung zeigt.
Das Problem: McTominay ist gerade mit Schottland bei der WM in Nordamerika. Nach dem 1:0 gegen Haiti reicht das nicht fürs Achtelfinale. Die Heimreise steht an – vielleicht direkt Richtung Spanien.

Mourinho und mctominay: eine liaison mit geschichte
Es war Mourinho, der McTominay 2017 zum ersten Mal in der Startelf von Manchester United brachte. „Er ist ein Leader, auch wenn er noch jung ist“, sagte der Portugiese damals. Heute ist McTominay 29, und Mourinho ruft ihn zurück. Nicht als Schützling, sondern als Leitwolf.
Die Frage ist nicht, ob es passt. Die Frage ist: Wie lange kann Napoli noch Nein sagen, wenn McTominay selbst sagt: Ich will zurück zu Mourinho.
Die 80 Millionen sind auf dem Tisch. Die Entscheidung liegt bei Napoli. Aber eins ist klar: Wenn McTominay das Trikot von Real Madrid trägt, wird das Mittelfeld der Königlichen nicht nur jünger – sondern härter. Und das ist genau das, was Mourinho will.
