Real madrid stolpert erneut: getafe sorgt für debakel im bernabéu
Real Madrid patzt zum zweiten Mal binnen sieben Tagen – und das ohne Kylian Mbappé. Die Königlichen verloren im eigenen Stadion gegen Getafe mit 0:1 und ließen den Vorsprung auf vier Punkte schmelzen. Barcelona lacht.

Mbappé fehlt, die klinikstimmung bleibt
Martín Satriano traf per Volley aus 17 Metern. Ein Schock, aber keine Zufälligkeit. Vinicius Junior und Arda Güler hatten vor der Pause schon die besten Chancen – sie liegen neben dem Tor, nicht drin. Nach dem Seitenwechsel dominierte nur noch die Verzweiflung. Rüdiger köpft knapp daneben, Rodrygo trifft Lattenkreuz. Dann Rot für Franco Mastantuono, Gelb-Rot für Liso. Chaos statt Kontrolle.
Mbappé? Der Franzose flog nach Paris, ließ sein Knie erneut untersuchen. Real spricht von einer „Verstauchung“, doch der Begriff klingt nach Pflaster auf offener Wunde. Keine Operation, sagen die Ärzte. Aber fit für das Achtelfinale gegen Manchester City? Offen. Die Frage ist nicht nur medizinisch, sondern auch mental: Wer trägt das Spiel, wenn der Superstar fehlt?
Trainer Álvaro Arbeloa stand nach Abpfiff mit leeren Händen da. Seine Mannschaft besaß 68 % Ballbesitz, schoss 17-mal – und traf nie. Getafe kam auf drei Torschüsse und traf einmal. Effizienz schlägt Dominanz, die Tabelle lügt nicht. Vier Punkte Rückstand auf Barcelona nach 27 Spieltagen sind keine Krise – aber auch kein Kavaliersdelikt.
Die Königsklasse rückt näher, das Stadtderby weiter weg. Wer in Madrid jetzt noch von „kleinem“ Derby spricht, hat das Gefühl verloren. Getafe feiert, Real hadert. Und der Meisterthron wackelt gewaltig.
