Real madrid: schiedsrichter-chaos beendet titelträume!

Madrid steht vor dem Abgrund. Nach dem bitteren 0:1 in München ist die Liga quasi verloren, auch die Champions League scheint eine ferne Erinnerung zu sein. Schuld daran, so der gemeinte Tenor im Bernabéu, ist eine Serie von fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, die dem Team im letzten Monat den entscheidenden Nackenstoß verpasst haben.

Die eskalation in münchen

Die rote Karte für Camavinga in München war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ein Foulspiel, das viele als strittig ansehen, beendete die Hoffnung auf ein Comeback im Allianz Arena und besiegelte im Grunde genommen die Abrechnung mit dem Titel. Doch die Verzweiflung geht tiefer. Im Umfeld des Clubs herrscht kollerische Entrüstung – eine solche Häufung von Fehlentscheidungen sei noch nie erlebt worden, und die Konsequenzen seien verheerend.

Schon vor der Partie in München lastete die Wunde des nicht gegebenen Elfmeters gegen Girona auf der Mannschaft. Kylian Mbappé trug sogar eine Tirade als sichtbares Zeichen der Frustration, aufgetragen um eine blutige Codierung durch einen unsportlichen Verteidiger. Dieser Pfiff hätte dem Real Madrid das Spiel gegen Girona möglicherweise sogar gewinnen lassen und die Meisterschaft noch in Reichweite halten können. Doch das Blatt war gewendet.

Arbeloa sprach Klartext: „Das ist ein Elfmeter – hier und auf dem Mond! Es ist eine Geschichte von Wiederholung. Woche für Woche.“ Die nachträgliche Anerkennung des Fehlers durch den Schiedsrichterkomitee (CTA) tat nichts, um die Stimmung im Team zu verbessern, sondern schürte den Zorn zusätzlich.

Ein muster der ungerechtigkeit

Ein muster der ungerechtigkeit

Auch das jüngste Spiel gegen Mallorca wurde von Kontroversen überschattet. Ein klarer Handelfmeter für Real Madrid im Strafraum von Pablo Torre wurde nicht gegeben, und der VAR-Kameraroot schien die Fehlentscheidung zu ignorieren. Diese Szene ging viral und zeigte die Ungleichheit auf. Und auch das Spiel gegen Mallorca wurde durch eine fragwürdige Entscheidung gegen Mastantuono beeinflusst, die zum entscheidenden Tor von Muriqi führte.

Die Spirale der Unzufriedenheit begann bereits vor 25 Tagen im Derbysieg gegen Atlético. Die rote Karte für Valverde wurde als übertrieben empfunden und zwang die Mannschaft, einen Großteil des Spiels in Unterzahl zu bestreiten. Die Anschuldigungen aus dem Verein waren deutlich: Es ging nicht darum, das Derby zu ruinieren, sondern den Real Madrid.

Die Ereignisse in München sind somit der Höhepunkt einer dramatischen Phase für den Real Madrid. Die Schiedsrichter stehen im Fokus, und die Saison droht in einem Fiasko zu enden. Die Frage ist nicht, ob die Fehlentscheidungen das Team bewusst beeinflusst wurden, sondern ob das System der Schiedsrichteransetzungen in Spanien handlungsbedarf hat.

Die Spieler und Verantwortlichen des Real Madrid sind verbittert und fordern eine grundlegende Überprüfung der Schiedsrichterleistungen. Ob diese Forderungen Gehör finden, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass die Saison für den Pokal des Blancos auf einem schiefen Fuß steht.