Real madrid: mbappé-rache und tchouameni-sperre – arbeloa wettert!
Madrid brodelt! Im Viertelfinal-Hinspiel gegen Bayern München gab es nicht nur ein umstrittenes Tor, sondern auch zwei verhängnisvolle Entscheidungen, die nun Real Madrid vor große Probleme stellen. Der Ausfall von Tchouameni und die fragwürdige Gelb-Karte für Jonathan Tah lassen die Verantwortlichen am Bernabéu sprachlos zurück.
Tahs attacke: war das wirklich nur gelb?
Die 71. Minute am Dienstagabend: Kylian Mbappé, der später noch den wichtigen Anschlusstreffer markierte, wurde von Bayern-Verteidiger Jonathan Tah von hinten unsanft über die Hacke getroffen. Ein Foul, das klar über die Schmerzgrenze hinausging und die Gefahr eines schweren Pauses hatte. Schiedsrichter Michael Oliver zögerte und zeigte lediglich Gelb. Ein Urteil, das auf Seiten der Königlichen für heftige Kritik sorgte.
Trainer Alvaro Arbeloa ließ seiner Enttäuschung freien Lauf: „Ich verstehe nicht, warum er für das Foul an Mbappé keine Rote Karte gezeigt hat – das sind Entscheidungen, die man einfach nicht nachvollziehen kann.“ Auch der ehemalige Schiedsrichter-Topmann Antonio Mateu Lahoz zeigte sich fassungslos. In seiner Analyse bei Movistar Plus+ nannte er die Entscheidung „sehr billig“ und betonte die gefährliche Zone, in der der Kontakt stattfand. Glücklicherweise blieben schwerwiegende Folgen für Mbappé aus, aber die Szene wirft einen langen Schatten auf das Rückspiel.
Es bleibt die Frage, ob die VAR-Kollegen bei einer solch rücksichtslosen Aktion eingegriffen hätten, wenn Mbappé schlimmer verletzt worden wäre. Lutz Wagner, Schiedsrichter-Experte bei AmazonPrime, bezeichnete Tahs Einsteigen als „sehr, sehr grenzwertig“, relativierte aber: „Für mich persönlich ist Gelb noch in Ordnung, aber nur deshalb, weil der Fuß noch relativ tief unten ist.“

Tchouameni fehlt: ungerechtfertigte sperre?
Doch damit nicht genug! Auch die Gelb-Karte für Aurelien Tchouameni, die zum Ausschluss aus dem Rückspiel führt, sorgte für Unverständnis. Arbeloa sprach von einem „herben Verlust aufgrund einer Karte, bei der ich nicht weiß, was der Schiedsrichter gesehen hat“. Der Franzose selbst klagte: „Für mich ist das keine Gelbe Karte, ich mache gar nichts, ich renne nur … Und bei all den Fouls, die es zuvor gab, ist das unfair.“
Die Situation in München wird dadurch erheblich erschwert, aber Real Madrid ist bekannt für seine Widerstandsfähigkeit. Tchouameni zeigte Kampfgeist: „Glaubt ihr wirklich, ich werde darauf antworten? Wir haben eine großartige Mannschaft, und wer auch immer spielt, wird seine Sache sehr gut machen. Wir werden in München auf Sieg spielen.“
Die Erinnerung an Mbappés Reaktion, die blutige Wunde an der Wade und der aufgerissene Stutzen, dienen als Mahnung an die Intensität dieses Champions-League-Duells. Real Madrid muss sich nun ohne Tchouameni und mit dem Wissen um die fragwürdigen Entscheidungen in München beweisen.
