Real madrid: matthäus und babbel schießen mit scharfer kritik ab!

Madrid – Der FC Bayern steht vor dem Viertelfinal-Duell mit Real Madrid, doch die Stimmung im Lager der Münchner ist alles andere als euphorisch. Ex-Profis Lothar Matthäus und Markus Babbel haben in der Sendung „Sky90 – die Fußballdebatte“ ein vernichtendes Urteil über das Verhalten der Königlichen gefällt. Es roch nach Majestätsbeleidigung, wie es in der Fußballwelt so schön heißt.

Die arroganz, die auf die nerven wirkt

Die arroganz, die auf die nerven wirkt

Babbel machte seine Unzufriedenheit deutlich: „Wie sie sich die letzten Jahre verhalten, finde ich grob unsportlich. Das hat mit Fairplay überhaupt nichts mehr zu tun. Sie sehen sich als was Besseres, das geht mir völlig auf den Keks.“ Der ehemalige Verteidiger prangerte insbesondere die Reaktion des Vereins nach der Verleihung des Ballon d’Or an. Als ManCity-Spieler Rodri den Preis erhielt, boykottierte Real Madrid die Zeremonie, da man auf eine Auszeichnung für Vinicius Jr. gehofft hatte. „Das ist respektlos gegenüber allen anderen“, so Babbel.

Auch Matthäus stimmte der Kritik zu. Er fand, dass das Verhalten von Real Madrid in den letzten Jahren an Ansehen verloren habe. „So verliert ein Verein, der Großes geschafft hat, der eine ganz große Geschichte hat, an Ansehen.“

Vinicius Jr. im Visier: Provokation und Schauspielerei

Neben dem Verhalten des Vereins geriet auch die Spielweise von Vinicius Jr. in die Kritik. Babbel bemängelte die vielen Schwalben des brasilianischen Stürmers: „Wenn ich sehe, wie er Fußball spielt, was für ein Talent der hat, und wenn ich dann sehe, dass er sich bei jeder Aktion hinfallen lässt und 14-mal rollt – das gefällt mir einfach nicht.“ Matthäus ergänzte: „Vinicius Jr. ist natürlich ein toller Spieler, aber er provoziert ohne Ende. Wenn man ihn dann mal richtig packt auf dem Platz, dann beschwert er sich nur, dann weint er.“

Die Negativserie des FC Bayern in Europa mag eine Rolle spielen, doch die Kritik an Real Madrid geht tiefer. Es geht um Werte, um Respekt und um den Geist des Sports. Es bleibt abzuwarten, ob diese Worte die Spieler des FC Bayern zusätzlich motivieren oder ob sie sich eher auf eine zusätzliche Belastung für das anstehende Duell konzentrieren. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die arrogante Haltung von Real Madrid tatsächlich zum Stolpern führen könnte.

Die Wahrheit ist: Florentino Pérez hat einen Verein geschaffen, der mehr an Image als an Fairness zu denken scheint. Und das, meine Damen und Herren, ist ein Problem.