Rb leipzig verpasst sprung in die top 4 – werner hadert mit schiedsrichterentscheidungen

Rb leipzig stolpert über wolfsburg und verliert anschluss

RB Leipzig hat einen wichtigen Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze erlitten. Das Team von Trainer Ole Werner kam gegen VfL Wolfsburg nur zu einem 2:2-Unentschieden und rutschte somit wieder aus den Top 4 der Bundesliga. Entsprechend frustriert zeigte sich das Team nach dem Abpfiff.

Gruda kritisiert unnötige gegentore

Gruda kritisiert unnötige gegentore

Winter-Neuzugang Brajan Gruda äußerte sich enttäuscht über die Punkteteilung. "Natürlich ist unser Anspruch, die drei Punkte mitzunehmen", so Gruda im DAZN-Interview. "Meiner Meinung nach kassieren wir das erste und zweite Gegentor etwas unnötig." Er bemängelte zudem eine strittige Szene im Strafraum, bei der ein Elfmeter für RB Leipzig seiner Meinung nach hätte gegeben werden müssen.

Werner beklagt schiedsrichter-entscheidungen – und erhält anrufe

Werner beklagt schiedsrichter-entscheidungen – und erhält anrufe

Auch Trainer Ole Werner übte Kritik an der Leistung des Schiedsrichterteams. Er berichtete von regelmäßigen Anrufen der Schiedsrichterkollegen nach Spieltagen, in denen sie sich für Fehlentscheidungen entschuldigen würden. "Das bringt uns allen nichts", stellte Werner klar, betonte aber gleichzeitig, dass diese Fehler nicht absichtlich begangen werden.

Leistung stimmt, effizienz fehlt

Trotz der Kritik an den Schiedsrichtern erkannte Werner auch positive Aspekte im Spiel seiner Mannschaft. "Der Leistung entsprechend ist das Remis nicht, weil das hätten drei Punkte sein müssen, aber dafür musst du genauer im Torabschluss sein. Das waren wir heute speziell in der ersten Halbzeit nicht", analysierte er. Die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor sei das größte Manko.

Finkgräfe mit startelf-debüt und gemischten gefühlen

Max Finkgräfe feierte sein Startelf-Debüt für RB Leipzig, konnte aber beim Gegentor keine gute Figur machen. "Adam Daghim ist nur ein einziges Mal an mir vorbeigezogen, und umso ärgerlicher ist es dann, dass direkt daraus ein Tor resultiert", gab Finkgräfe selbstkritisch zu. Werner verteidigte den jungen Spieler jedoch und betonte, dass er insgesamt zufrieden mit seiner Leistung war.

Werner lobt finkgräfe und sieht potenzial

"Er hat das erste Mal von Beginn für uns auf dem Platz gestanden, 90 Minuten, und es, wie ich finde, defensiv sehr, sehr aufmerksam gemacht mit Ausnahme der einen Situation vor dem 0:1. Ich war mit ihm sehr zufrieden, gerade wenn man bedenkt, dass er dieses Jahr noch nicht so gespielt hat", so Werner.

Fazit: leipzig muss effizienter werden

RB Leipzig muss an seiner Effizienz arbeiten, um in der Bundesliga mit den Top-Teams mithalten zu können. Die Konkurrenz macht den Leipzigern das Leben schwer, und ein Weiterstolpern kann sich schnell rächen. Der kommende Gegner Borussia Dortmund fährt aktuell reihenweise Ergebnisse ein, was die Situation für RB Leipzig noch zusätzlich erschwert.