Rayo vallecano: frustrierte europa-hoffnungen, blick nach leipzig!

Die Enttäuschung ist greifbar: Rayo Vallecano verpasst knapp die Qualifikation für die Conference League. Nach einem knappen Sieg gegen Alavés schmerzt das Ausscheiden, doch der Blick richtet sich bereits auf das wichtige Auswärtsspiel in Leipzig. Ein Team voller Leidenschaft und mit dem Traum von einem europäischen Frühling im Gepäck.

Die bittere erkenntnis nach dem spiel gegen alavés

Trainer Iñigo Pérez zeigte sich nach dem Spiel gegen Alavés sichtlich frustriert. Obwohl der Sieg die Chance auf die Conference League am Leben erhielt, reichte er letztendlich nicht aus. „Die Wut bleibt“, gestand er in der Pressekonferenz. „Europa über die Liga zu erreichen, wäre die Krönung einer großartigen Saison gewesen. Im Moment fällt es mir schwer, etwas Positives zu sehen.“ Die erste Halbzeit bereitete ihm Kopfzerbrechen: „Wir hatten Mühe, die Frequenz und den Spielfluss von Alavés zu verstehen. Wenn die Fans nicht anfeuern, wird der Fußball dichter und weniger vertikal.“

Ein weiterer Faktor war die Verletzung von Carlos Martín. „Er spürte einen Stich, spielte mit Schmerzen und die Freude über seine Rückkehr kam noch hinzu. Jetzt müssen wir ihm zur Seite stehen“, so Pérez. Die Erinnerung an das Finale von Alavés, das er mit seinem Vater verfolgte, ist ihm besonders präsent. „Es war ein emotionaler Moment, und ich hoffe, dass wir mit Rayo Vallecano ein ähnliches Glück haben können.“

Die Spannung am Ende des Spiels war enorm. „Wenn wir ausgleichen, denkt man sofort an die Handys. Es hat nicht sollen sein, aber ich bin stolz auf dieses Team. Vor zwei Jahren war das alles undenkbar, und wir haben es fast geschafft.“

Der fokus liegt auf leipzig: ein pokal als trostpflaster?

Der fokus liegt auf leipzig: ein pokal als trostpflaster?

Die Saison ist zwar noch nicht zu Ende, doch die Europa-Hoffnungen sind geplatzt. „Was kommt, werden wir genießen“, verspricht Pérez. „Wir werden mit allen Rayistas nach Leipzig reisen und hoffen, einen Pokal zu holen.“ Die Erinnerung an Osasuna, für die er sich „dreifach gefreut hat, weil sie es auch verdient hätten, nach Europa zu kommen und sich zu retten“, zeigt seine sportliche Fairness und seinen Wunsch nach Erfolg für andere Teams.

Die Reise nach Leipzig wird eine Zäsur sein. Ein letzter Auftritt, um zu zeigen, was in dieser Saison möglich war. Ein Pokal könnte die bittere Enttäuschung mildern und den Fans ein positives Gefühl für die Zukunft geben. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie zu mehr als nur dem Klassenerhalt in der Lage ist.