Rashford verlässt barcelona: entscheidung für gordon?

Schock in der katalanischen Hauptstadt: Marcus Rashford wird nicht beim FC Barcelona bleiben. Der Verein zieht nicht die Kaufoption aus dem Leihgeschäft mit Manchester United und schickt den englischen Stürmer im Sommer zurück auf die Insel. Ein überraschendes Ende einer kurzzeitigen Romanze, das die Transferstrategie des FC Barcelona deutlich verändern könnte.

Die entscheidung reift schon seit wochen

Die entscheidung reift schon seit wochen

Die Zeichen standen schon länger auf Sturm. Die Verpflichtung von Anthony Gordon, die erst vor wenigen Tagen über die Bühne gegangen ist, ließ den Wert von Rashford im Camp Nou rapide sinken. Nicht nur das: Gordon und Raphinha konkurrieren nun um dieselbe Position im Angriff, ein Overbooking, das Trainer Xavi Hernandez nicht länger ignorieren wollte. Die finanzielle Seite der Medaille spielte ebenfalls eine Rolle. Obwohl Rashford seinen Gehalt um beachtliche 40 Prozent reduziert hatte, summierte sich die jährliche Ablösesumme von 10 Millionen Euro – in Anbetracht der neuen Gehaltsstrukturen und der hohen Ablöse für Gordon (70 Millionen Euro) – zu einem erheblichen Posten im Budget.

Defensivarbeit und Alter entscheidend: Entscheidend für die Entscheidung des FC Barcelona war letztlich die defensive Arbeit von Gordon. Xavi schätzt die hohe Pressingbereitschaft des jungen Engländers, ein Faktor, in dem Rashford hinterherhinkte. Auch das Alter spielte eine Rolle. Mit 29 Jahren im Oktober steht Rashford kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag, während Gordon noch deutlich jünger ist und langfristig gesehen eine größere Perspektive bietet. Die finanzielle Bilanz ist knapp: Gordon kostet zwar mit 14 Millionen Euro Ablösesumme pro Jahr mehr, aber die Gesamtbelastung durch Gehälter und Ablöse ist vergleichbar.

Rashfords Leistungen waren insgesamt solide, mit einem durchaus ansprechenden Torverhältnis. Zwar gab es eine Phase mit Leistungstief, doch diese konnte er im Saisonverlauf wieder ausgleichen. Doch die sportliche Leitung des FC Barcelona hegte bereits Zweifel, die letztendlich zur Entscheidung führten, den Stürmer nicht fest zu verpflichten. Eine verpasste Chance oder ein strategischer Schachzug? Die Fußballwelt wird es zeigen.